„What we design designs us back“ sagte einmal Jason Silva ein bekannter Techno Futurist aus den USA. Design – das ist die Bot­schaft – nimmt großen Ein­fluss auf unser Da­sein und Zu­sam­men­leben. Der Ruf nach grund­legenden Ver­änderungen unserer planetaren Realität indes wird immer lauter. So weiter­­machen wie bisher geht nicht und wird uns un­weigerlich in die nächste Krise stürzen. Also ist gerade jetzt unsere Kreativität gefragter denn je. Was geht? Was kommt und was können wir besser machen. Wie können wir Design neu den­ken? Dazu präsentiert der DDCAST des Deutschen Designer Club jede Woche eine starke Stimme. Sie kommt aus allen Sparten des Design, aus an­gren­z­en­den Disziplinen, aus Wissen­schaft, Wirt­schaft und Politik.

DDCAST-Folgen im Überblick

69 — Agnesa Kolica // Social Design for Innovation
68 — Frank Wagner // What’s the value of design
67 — Constanze Hosp und Nadine Podewski // Wie Designerinnen gutes Leben gestalten
66 — Boris Kochan // Wir können sehr viel bewegen
65 — Paola Antonelli // Über das Lernen von Designausstellungen
64 — Shantel // Diversität hörbar machen
63 — Lena Jüngst // Raus aus der Kreativblase
62 — Karin Schmidt-Friderichs // Die Bücher-Macherin
61 — Friedrich von Borries // So geht WAS IST GUT
60 — Constantin Kaloff // Über Werbung und Enteitelung
59 — Anne Farken // Eyes on the Future – Feet on the Ground
58 — Nils Holger Moormann // WAS IST GUT – und was nicht
57 — Markus Weisbeck // Forschung mit Design, nicht über Design
56 — Tatjana Gorbachewskaja // Über eine arktische Großstadt
55 — DAS IST GUT PART I
54 — Thomas Immich // Planet Centered Design versus Impact Driven Design
53 — Jifei Ou // CHN > HFG > MIT > CEO
52 — Friederike Köhler-Geib // Design – Brücke für eine innovative Wirtschaft
51 — Olivia Dahlem und Florentina Fuchs // Female Empowerment durch Mode
50 — David Maurer-Laube // So klappt nachhaltige Mobilität
49 — Inga Wellmann // Was ist Creative Bureaucracy?
48 — Lioba Lissner und Claus Herrmann // Plätze für Menschen, Tiere und Pflanzen
47 — Dr. Sandra Hartig // LGBTAIQ++
46 — Dieter Brell // Nachhaltigkeit sichtbar machen
45 — Benedikt Poschinger von Frauenau // Gutes Glas ist gut
44 — Stefan Sagmeister // Hässlichkeit / Schönheit
43 — Stephen Burks // Beauty, Design und Rassismus
42 — Arpad Dobriban // Manifest des Kochens
41 — Liz von Wagenhoff und Teresa Limmer // Should be all about sex
40 — Daniel Martin Feige // Wozu Design-Philosophie?
39 — Lilli Hollein // Die Design Kuratorin
38 — Thomas Ranft // Donnerwetter Design
37 — Elisabeth Mansfeld // Neurourbanismus – Psychologie der Stadt
36 — Thomas Jäger // Design und humanitäre Arbeit
35 — Bartomeu Mari Ribas // Museen müssen parteiisch sein
34 — Malene Saalmann // Idee & Modell & Prototyp
33 — Jürgen Engel // Räume beeinflussen unsere Körper
32 — Mike Meiré // Befreit euch von dem was ihr geschaffen habt
31 — Stephanie Hobmeier // We don’t need (this) education
30 — Konstantin Grcic // Mir fällt nichts leicht
29 — Christoph Grünberger // The Age of Data
28 — Barbara Friedrich // An einem Ort leben und designen
27 — Emilie Burfeind // Material Groove
26 — Lea Schücking und Leya Bilgic // Können Fliesen ethisch sein?
25 — Olaf Barski // Medical Design kann Leben retten
24 — Nina Sieverding und Anton Rahlwes // Es geht nicht um die ideale Form
23 — Dr. Keneilwe Munyai // From Design ‚for‘ to Design ‚with‘
22 — Uwe Melichar // Das Wort ‚Müll‘ muss weg
21 — Fabian Winopal und Tim Fleischer // Tatort Tatcraft
20 — Frauke Burgdorff // Städtische Baupolitik und Gemeinwohl
19 — Wettbewerb für weltverbesserndes Design
18 — Alexander Wagner // Geschichten in den städtischen Raum tragen
17 — Katja Lis // Schöne neue Arbeitswelt?
16 — Simone Leitenberger // Design bewegt Menschen, verantwortlich zu handeln
15 — Prof. Dr. Dr. Volker Mosbrugger // Der Weg vom Wissen zum Handeln ist unendlich weit
14 — Sebastian Herkner // Handwerk muss wertgeschätzt werden
13 — Janina Albrecht // Die Stadt vermenschlichen
12 — David Hess // Starthub für Start-ups
11 — Shirin Brückner // Ausstellungen mit allen Sinnen erlebbar machen
10 — Dr. Frauke Fischer // Design und Biodiversität gehören zusammen
09 — Raphael Gielgen // Wir müssen in das Kollektiv zurückfinden
08 — Daniel Cohn-Bendit // Wir haben ein falsches Effizienzdenken
07 — Anette Lenz // à propos
06 — Prof. Annette Bertsch // Eine gemeinsame Sprache finden
05 — Benedikt Wanner // Von der Wiege zur Wiege
04 — Madita Morgenstern Antao // Soziales Design in der Praxis
03 — David Gilbert // Digital Design braucht Struktur und Gespür
02 — Uli Mayer-Johanssen // Zusammen neue Perspektiven öffnen
01 — Friedrich von Borries // Was ist gutes Design?

69 — Agnesa Kolica
Social Design for Innovation

Agnesa Kolica ist geschäfts­führende Vorstän­din und, zusammen mit Dr. Tina Roeske, Gründer­in von family playdates e.V. „Für ein echtes Miteinander – spielerisch und generations­über­greifend als Gesell­schaft zusam­men­wachsen“. Unter diesem Motto ist der social start-up seit 2016 am Start. Das Projekt ist im Rahmen der „People for People“-Initia­tive der Max-Planck-Gesell­schaft ent­stan­den. Agnesa hat, durch ihre eigene Flucht­bio­grafie, einen sehr direkten Zu­gang zum Thema. Die Polito­login ver­eint, auch durch ihre Arbeit am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik, wissen­schaft­liche und prak­tische Kennt­nisse. Seit 2016 hat family play­dates hunderte Menschen zusammen­ge­bracht. Familien mit und ohne Flucht­geschichte werden zu Spiel­treffen und kultur­ellen Akti­vi­täten eingeladen. So bringen sich Menschen aller Genera­tionen und mit ver­schiedenen kultur­ellen Hinter­gründen ihre Welten näher – spieler­isch und auf Augen­höhe. Dabei spielt Design eine zentrale Rolle im Sinne von Ezio Manzinis „Design for social innovation“. Gefördert und geehrt wurde family playdates viel­fach, u.a. mit der Aus­zeichnung durch Bundes­kanzlerin Angela Merkel im Rahmen des 15. Startsocial Wett­be­werbs; das Halb­finale Hessischer Gründer­preis, als Gewinner des Crowd­funding­contest Deutscher Integrations­preis der Hertie Stiftung; im Rahmen des AndersGründer Programm gefördert durch Social Impact Lab Frank­furt & KfW Stiftung sowie im Chancen­Nutzer Pro­gramm gefördert durch Social Impact Lab Frankfurt & JPMorgan Chase Foundation.

LINKS
www.family-playdates.org
www.instagram.com/family.playdates
www.facebook.com/familyplaydatesffm

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 06.12.2021

68 — Frank Wagner
What’s the value of design

Frank Wagner gehört zu den renom­mier­tes­ten Kommu­nikations­designern; mit 500 Awards liegt sein Studio hw.design klar in der Spitzen­gruppe der Preis­träger. Nach dem Grafik­design Studium in Stutt­gart war er zunächst Art Director bei h,t,p, in München, dann bei Scholz & Friends, Hamburg und schließ­lich Creative Director bei fest und frei in München tätig. Als Mitgründer von häfelinger + wagner Design, München und schließ­lich der hw.design gmbh in München wurde er zum Unter­nehmer und einem Chef des stets wachsen­den Unter­nehmens.

Die Transformation der Design­branche war für das Studio von Anfang an eine stetige Heraus­forder­ung, auch die Frage, was Design für Kunden über­haupt bringt. Um hier klar Position zu beziehen, veröffent­lichte er vor 6 Jahren das Buch „The Value of Design“ im Hermann Schmidt Verlag, Mainz. Eben­falls 2016 startete hw.design mit der Publi­kation eines eigenen, inter­natio­nalen Gesell­schafts­magazins, dessen Heraus­geber und Chef-Redakteur Frank ist: nomad. Als Mit­glied im Type Directors Club New York, der Typo­grafische Gesell­schaft in München bei if-Design und im Deutschen Designer Club bezieht er Stellung, ist Mit­glied zahl­reicher Jurys und versucht Design einen größeren Stellen­wert in der Gesell­schaft zu geben.

LINKS
www.hwdesign.de
www.the-nomad-magazine.com

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 29.11.2021

67 — Constanze Hosp & Nadine Podewski
Wie Designerinnen gutes Leben gestalten

Constanze Hosp und Nadine Podowski haben u.a. an der Burg Giebichen­stein Kunst­hoch­schule Halle Design studiert. Die 1915 ge­grün­dete Kunst­hoch­schule ist mit über 1000 Studieren­den eine der größten Deutsch­lands. Nach Nadines Diplom in Produkt­design/Glas- und Keramik­design und Constanzes M.A. in Industrie­design, absol­vierten sie zahl­reiche Praktika im Ausland, z.B. in Amster­dam und Valencia, und sie haben eine ganze Reihe renom­mierter Design-Preise ge­won­nen. Daneben – und das interes­siert uns beim DDCAST mindestens ebenso sehr – haben sie harmon­ische Bezieh­ungen auf­ge­baut, Kinder zur Welt ge­bracht, Familien ge­grün­det und in Halle ein bundes­weit einzig­artiges Projekt hoch­ge­zogen. Es heißt „feingemacht – Kunst & Design / Café“. Dort sind die beiden Geschäfts­führer­innen, Kuratorin­nen, Motiva­torin­nen, Moderatorin­nen, Bäcker­in­nen, Kummer­kasten und Unter­nehmer­innen. Und sie ent­wickeln in den Werk­stätten selbst­ver­ständ­lich auch eigene Designs: Schmuck- und Keramik. Bei feingemacht sind unter­dessen 90 Künstler­*innen und Designer­*innen aktiv engagiert. Es ist ein beachtens­werter Hybrid aus Fach­ge­schäft, Produzent­*innen-Galerie, aus Café, Shop und Werk­stätte – in einem reno­vierten Gründer­zeit­haus der Saale-Stadt. Für ihre geschäft­liche Arbeit haben die beiden 2019 den Unter­nehmer­innen­preis des Bundeslandes Sachsen-Anhalt erhalten.

LINKS
Künstler*innen und Designer*innen bei feingemacht:
www.constanzehosp.com
www.thomas-tauber.de
www.judith-runge.de
www.ehrtweibchen.de
www.rehform.com
www.andrea-ackermann.de
www.katja-rub.de
www.rebekkarauschhardtkunst.blogspot.com
www.illustratoren-organisation.de
www.annekaden.com

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 22.11.2021

66 — Boris Kochan
Wir können sehr viel bewegen

Boris Kochan (*1962) gestaltet Unter­nehmen, Organi­satio­nen, Beziehungen und Bezüge – als Unter­nehmer, Designer, Autor und Berater. Nach seiner Layout- und Typo­graphie-Aus­bil­dung im grafischen Kollektiv Sternagel, sammelte er erst in einer Außen­redaktion der Süd­deutschen Zeitung jour­nalis­tische Berufs­er­fahrung, an­schließend tech­nische im Satz­studio Lothar Wolf und – in Litho­graphie – bei der Offset- und Sieb­druckerei Jürgen Höf­lich. 1981 gründete er gemeinsam mit Freunden ein Grafik- und Text­büro, er­weiterte dieses zwei Jahre später um Satz und Litho, 1989 um ZELIG-DRUCK und 1995 um die Inter­active-Unit PEPPERMIND. KOCHAN & PARTNER ist heute mit rund 50 Individua­listen an den Stand­orten München und Berlin als Branding- und Design­agentur eine der 15 größten inhaber­ge­führten CD/CI-Agen­turen in Deutsch­land.

Boris Kochan kuratiert und moderiert Kon­fer­enzen und Podiums­dis­kus­sionen, hält Vorträge in aller Welt und leitet Work­shops zu Marken­ent­wicklung, Kommuni­kation und Design­politik. Als Präsident des inter­natio­nalen Non-Latin-Typo­graphy-Projektes GRANSHAN verant­wortet er jähr­liche Wett­be­werbe und Konfer­enzen, Aus­stellungen und Publi­kationen. Bereits 2011 initiierte er die EDCH (vormals QVED), mittler­weile Europas größte Editorial-Design-Kon­ferenz. Nach sieben Jahren als Erster Vor­sitzender der Typo­graphischen Gesell­schaft München (tgm) wurde er im April 2016 erster Präsident des neu formierten Dach­ver­bandes der deutschen Design­organi­sationen Deutscher Designtag (DT). Diesen vertritt er wiederum als Sprecher der Sektion Design und seit März 2019 als Vize­präsident im Spitzen­ver­band der bundes­deutschen Kunst- und Kultur-, Medien- und Kreativ­verbände, dem Deutschen Kulturrat.

LINKS
Portrait und Website bei kochanpartner
Porträt bei Deutscher Kulturrat
Porträt bei Deutscher Designtag

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 15.11.2021

65 — Paola Antonelli
Über das Lernen von Designausstellungen

Paola Antonelli ist leitende Kuratorin am Museum of Modern Art in New York in der Abteilung für Architektur und Design sowie die Gründungs­direktorin für Forschung und Ent­wicklung des MoMA.

Sie hat dutzende von welt­weit einfluss­reichen Aus­stellungen kuratiert, welt­weit Vor­träge ge­halten und war Mitglied in praktisch jeder rele­vanten inter­nationalen Archi­tektur- und Design­jury. Sie unter­richtete an der Uni­versity of California, Los Angeles, an der Harvard Graduate School of Design und an den MFA-Programmen der School of Visual Arts in New York.

Ihre Ehren­doktor­würden des Royal College of Art und der King­ston University in London, des Art Center College of Design in Pasadena und des Pratt Institute in New York sagen eigent­lich alles. Im Jahr 2006 wurde sie mit dem „Design Mind“ Smithsonian Institution’s National Design Award aus­ge­zeichnet. 2007 wurde sie vom Time Magazine zu einer der 25 präg­nantesten Design-Visionäre ernannt. Im Jahr 2011 wurde sie in die Art Directors Club Hall of Fame auf­ge­nom­men und 2015 erhielt sie die AIGA-Medaille. Im Jahr 2020 wurde Paola mit der London Design Medal aus­ge­zeichnet, der höchsten Aus­zeich­nung, die einer Person verliehen wird, die sich in der Branche her­vor­getan und beständige Design­kompetenz bewiesen hat.

LINKS
www.moma.org

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 08.11.2021

64 — Shantel
Diversität hörbar machen

Mit seinem Ansatz Kulturen zu ver­mischen wurde Shantel welt­weit das Gesicht eines anderen Deutsch­lands, ist er doch der Erste, der hier der Pop­kultur einen kosmo­politischen Sound ein­impfte. Bei ihm wurde Migration hör- und tanz­bar. Musikalische Prezi­osen aus Süd­ost­europa, dem Nahen Osten oder vom Mittel­meer erscheinen in einem neuen, viel­schichtigen Kontext. Damit wird auch die Kultur, aus der sie ent­stammen, intui­tiv erfahr­bar. Seine Methode ist kultur­elles Mixing und Samp­ling. Bar Lissania und später der Bucovina Club waren raren Momente, bei denen sich unter­schied­liche Szenen und Alters­gruppen trafen. Die Tanzenden verband eines: Sie waren neu­gierig und bereit, sich uner­hörten Klängen voll­ständig hinzu­geben. Shantel war es stets wichtig, neue Ideen, Ver­rücktes, Unbe­kanntes via Musik erfahrbar zu machen: Ideen, Visionen, die aus einer Viel­zahl von Quellen zusammen­kamen – Paris, Thessaloniki, Tel Aviv, Istanbul. Er war als einer der deutschen Pioniere des soge­nannten Free­style-Clubbing bald welt­weit gefragt, spielte an der Seite von MC Solaar, Kruder & Dorf­meister, Gilles Peterson, Massive Attack, Björk und Howie B. Shantel entschied sich, auf eine große Reise in seine eigene Familien­ge­schichte zu gehen, die ihn in die Bucovina, Grenz­land zwischen Ukraine und Rumänien brachte. Dort fand er die Musik, die tief in seiner eigenen DNA schlum­merte und begann mit ihr zu experi­men­tieren, ging mit den Großen des Genre ins Studio, um seine Vision von einem zeit­ge­nössischen pan­euro­päischen Sound zu kreieren.

Musiktitel von Shantel, die Ihr auschnittsweise in dieser Folge hört:
„Disko Partizani“ / „Haaksman“ / „Mahala Rai“ / „Inside“
Copyright by Shantel

LINKS ZU PRESSEARTIKELN
www.spiegel.de: Surfen auf der Balkanwelle
www.deutschlandfunkkultur.de: Wild, hedonistisch und laut
www.wuk.at: Stadt ist ein Gefühl

LINKS ZUR PERSON
www.facebook.com/ShantelBucovinaClub
www.bucovina.de
www.essayrecordings.com

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 01.11.2021

63 — Lena Jüngst
Raus aus der Kreativblase

Das air up-Trinksystem aus BPA-freies Tritan und lebens­mittel­echtes Silikon verleiht Wasser Geschmack, ohne dass irgend­welche Zusätze darin landen. Geschmack wird über die Luft trans­portiert und das sogenannte retro­nasale Riechen im Mund genutzt. Lena Jüngst und Tim Jäger haben den Grund­stein für das inter­national tätige Unter­nehmen 2016 bei ihrem Produkt­design-Studium an der HfG in Schwäbisch Gmünd gelegt; in ihrer Bachelor­arbeit „Neuroscience meets Design“. Tim Jäger bear­beitete die Idee im Rahmen seiner Abschluss­arbeit an der HfG Offen­bach weiter, bevor der Lebens­mittel­technologie-Student Fabian Schlang dazu stieß. Fabian hatte bereits als Koch in einem Sterne­restaurant viel Wissen über Aromen gesam­melt. Diesem un­wahr­schein­lichen Trio gelang es, zusammen mit weiteren Partnern, binnen kürzester Zeit eine Firma auf die Beine zu stellen. Finan­zierungen erfolgten durch das EU-Climate KIC, das Gründer­stipen­dium EXIST, dem Investor Christian Hauth, durch Series A Finan­zierung mit Oysterbay, Five Seasons Ventures, Ippen.Media und PepsiCo. Mittler­weile hat air up über 1 Million Starter-Sets verkauft hat und beschäftigt bald 200 Mitar­beiter­*innen. Im Vergleich mit klassisch aromati­sierten Getränken wurden unter­dessen 85 Millionen PET-Flaschen und 2.465 Tonnen Zucker einge­spart. Unser Gespräch dreht sich darum, wieso dieser un­erwart­bare Sensations­erfolg gerade Designer­*innen mit ihren typischen Designmethoden gelingen konnte.

LINKS
air-up.com

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 25.10.2021

62 — Karin Schmidt-Friderichs
Die Bücher-Macherin

Vom 20. bis 24. Oktober hatte die Frank­furter Buch­messe endlich wieder ihre Tore ge­öffnet. Nach zwei digi­talen Jahren konnten die Besucher­*innen endlich wieder Bücher haut­nah er­fahren. Mitten drin war auch der DDC! Gemein­sam mit der Geschäfts­stelle Kreativ­wirt­schaft Hessen und im Rahmen des Festivals »Arts+«, waren wir am Samstag, dem 23.10. vor Ort.

Zu Gast beim DDCAST hatten wir Karin Schmidt-Friderichs. Gemein­­sam leiten Karin und Bertram Schmidt-Friderichs den führenden Grafik-Verlag im deutsch­sprachigen Raum. Sie sind „Bestand­teil der Szene, mit und für die sie Bücher machen, sie kennen die Themen und ver­stehen den Ver­lag als eine Art Heimat für Designer­*innen mit Qualitäts­an­spruch.“

Karin Schmidt-Friderichs war bis 2016 Vorstands­vor­sitzende der Stiftung Buch­kunst und ist seit März 2018 Mitglied der Deutschen Literatur­konferenz sowie im Sprecher­rat des Deutschen Kultur­rates. 2019 wurde sie zur Vor­steherin des Börsen­vereins des Deutschen Buch­handels gewählt.

Diese Ausgabe gab es live auf der Buchmesse in Frankfurt und auf dem Instagram-Kanal des DDC!

LINKS
www.typografie.de
www.boersenverein.de
www.stiftung-buchkunst.de
www.facebook.com/VerlagHSchmidt
www.instagram.com/verlaghschmidt

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 23.10.2021

61 — Friedrich von Borries
So geht WAS IST GUT

In dieser Folge präsentieren wir euch einen weiteren Live-Mit­schnitt von unserem WAS IST GUT Sym­posium vom 17.9.21 mit Beiträgen der DDC Vorstände Bettina Knoth und Rolf Mehnert über das Konzept des Wett­be­werbs und einem State­ment von Prof. Friedrich von Borries. Wie verändert das, was wir gestalten, die Welt? „Design ist immer politisch, es kann Per­spektiven erweitern und Möglich­keits­räume eröffnen, Design kann aber auch unter­werfen, ein­schränken, beengen. Gutes Design befreit“, sagt der Architekt und Professor für Design­theorie an der Hoch­schule für bildende Künste in Hamburg. Er hat die Schirm—schaft für den Design-Wettbewerb WAS IST GUT des Deutschen Designer Clubs (DDC) über­nommen und bringt die Intention des Wett­bewerbs auf den Punkt.

Partner des Projekts: Die Stadt Frankfurt am Main und die Wirt­schafts­förderung Frankfurt. Das WAS IST GUT Sym­posium und die Gala werden gefördert vom Hessischen Ministerium für Wirt­schaft, Energie, Verkehr und Wohnen. Unser Media­partner ist das unabhängige Design­magazin form.

LINKS
wasistgut.ddc.de

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 18.10.2021

60 — Constantin Kaloff
Über Werbung und Enteitelung

Constantin Kaloff ist einer der prominen­testen Werber Deutsch­lands, aus­ge­zeich­net mit zahl­reichen begehrten Awards beim ADC, Clio, One Show, D&AD, New York Festivals und den Cannes Lions. Er hat ikonische Kam­pagnen wie die Lenk­rad-Kam­pagne der Bahn oder „Geiz ist geil“ für Saturn kreiert. Ihm ist ge­lungen was viele seiner Kolleg­*innen vergeb­lich anstreben: einige seiner Schöpf­ungen sind Teil der Popkultur geworden. Ob man sie mag oder nicht. Ob man Werbung schätzt oder ob man sie als kapitalis­tische Propa­ganda ver­achtet. Wir erinnern uns an seine Kreationen. Er steht für das, was Wer­bung im positiven Sinne kann: Bilder, Memes und Ideen schaffen, die durch­schlagende, lang anhal­tende Wirkung haben.

Seine Karriere umfasst die Adressen der 1. Agentur-Liga. Er war Creative Director sowohl bei Scholz & Friends als auch bei Springer & Jacoby, bei Jung von Matt ebenso wie bei Philipp und Keuntje oder Aimaq von Loben­stein. Er hatte Funktionen als Geschäfts­führer bei Lowe Deutschland GmbH Hamburg oder Global Chief Creative Officer und Creative Director bei FCB.

Bereits vor 15 Jahren dachte er darüber nach, wie man, jenseits des Agentur­modells, ein stabiles, vertrauensbasiertes Freelancer-Network auf­bauen könnte. Ein Netz­werk, das näher am Kunden ist und zugleich eine befriedigende Zusammen­arbeit für die Kreativen ermög­licht. Vor 5 Jahren hat er diese Idee schließ­lich in die Tat umge­setzt. Die Beschäftigung mit seinem Projekt namens Open ist – heute, da wir um die Neu­auf­stellung der Kreativ­industrie nach Covid-19 ringen – von Bedeutung. Und zwar für alle Agentur­modelle, ob in der Werbung, dem Design oder der Medien­produktion. Es geht um andere Arbeits- und Organisations­formen, um Vertrauen, um faire Vergütung.

LINKS
we-are-open.net

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 11.10.2021

59 — Anne Farken
Eyes on the Future – Feet on the Ground

Anne Farken arbeitet als Sustaina­bility Consult­ant bei Design­works, dem Inno­vations­studio der BMW Group. Seit 2009 ist sie dort für den Aufbau der Nach­haltig­keits­kompe­tenz ver­ant­wort­lich. In dieser Position fungiert sie als Schnitt­stelle zwischen Design und Nach­haltig­keit und er­weitert das kreative Leistungs­port­folio des Design­studios um ganz­heit­liche, inte­grierte, intelli­gente Design­lösungen. Während sie die Themen in der Tiefe durch­dringt, ist es ihr immer ein Anliegen, Wissen zugäng­lich zu machen – Sie sieht sich als prag­matische Visionärin.

Zu den Schwer­punkten ihrer Arbeit gehören die system­ische Inte­gration von Nach­haltig­keit in den kreativen Pro­zess sowie die Beratung in Projekten für den Mutter­kon­zern BMW Group; aber auch inter­natio­nale Kunden aus einem breiten Branchen­spektrum. Anne ist eng mit der aka­demischen Welt ver­netzt und kon­zen­triert sich auf den Auf­bau zukunfts­orien­tierter, stra­tegischer Partner­schaften im Bereich der Nachhaltigkeit.

Seit 2011 ist sie Mit­glied der Beratungs­kommis­sion für den „Bundes­preis Eco­design“, dem ersten Design­preis für nach­haltige Produkt­ent­wicklung der Bundes­regierung. Design­works – a BMW Group Company – ist sowohl das Inno­vations­studio der BMW Group als auch eine globale Kreativ­beratung in den Studios in Los Angeles, München und Shanghai.

LINKS
www.bmwgroupdesignworks.com

BUCHTIPPS
Kate Raworth, Doughnut Economics: Seven Ways to Think Like a 21st-Century Economist
Daniel Wahl, Designing Regenerative Cultures
Giles Hutchins & Laura Storm, Regenerative Leadership: The DNA of life-affirming 21st century

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 04.10.2021

58 — Nils Holger Moormann
WAS IST GUT – und was nicht

Bob Dylan sang auf seiner Platte „Self Portrait“ (1970): „I forgot more about love than you will ever know.“

Bezogen auf Nils Holger Moormann könnte man diese Zeile so para­phra­sier­en: „I forgot more about design than you will ever know.“ Nils Holger Moor­mann findet man sogar auf der Wiki­pedia Seite. Daher müssen wir hier keine weiteren Fakten auf­listen. Nils wusste, weiß und wird wissen, was es mit Design auf sich hat, obwohl er Jura und nicht Design studiert hat. Umso auf­regen­der ist es für den Deutschen Designer Club, dass Nils 1. ein Mit­glied des DDC ist und dass er 2. sich als Ex­perte, Redner und Debat­tierer für unser – das kann man wohl ohne jede Ein­schränk­ung sagen – gelun­gen­es Ex­peri­ment eines neuen Gestal­tungs­wett­be­werbs namens WAS IST GUT mit Herz­blut zur Ver­fü­gung ge­stellt hat und zwar vom ersten bis zum letzten Mo­ment. Ge­nauer ge­sagt, von seiner müden An­kunft aus Mai­land am Morgen des 16.9. bis zur auf­ge­kratzt­en Nacht auf den 18.9.

In dieser Folge präsen­tieren wir euch einen Live-Mit­schnitt von unserem Sym­posi­um am 17.9.21 mit dem State­ment von Nils Holger Moor­mann über den be­merkens­werten Work­shop Prozess in der Kategorie Produkt, An­sichten über Kreativ Wett­be­werbe und warum es wichtig ist als Designer manch­mal über die Strenge zu schlagen.

LINKS
www.moormann.de
www.wasistgut.ddc.de

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 27.09.2021

57 — Markus Weisbeck
Forschung mit Design, nicht über Design

Markus Weisbeck ist Gestalter und Profes­sor für Grafik­design an der Bau­haus-Uni­versi­tät in Wei­mar sowie seit 2017 am Paju Typo­graphy Institute in Korea. In seiner über 30-jährigen gestal­terischen Praxis gelang es ihm mit seiner charak­teristischen Cool­ness, die Grenzen zwischen kom­merz­iellem Grafik­design, Bildender und Dar­stellen­der Kunst sowie Pop Culture-Inter­ventio­nen kon­stant zu kreuzen. Er hat im Bereich der Plakat­kunst mit Cutting Edge Lösungen für foto­grafische Auf­nahmen oder mit raffi­nierten Collagen und hoch­kultur­elle Quer­ver­weisen ge­ar­beitet. In der Diskus­sion um For­schung mit den Mitteln des Design nimmt er mit sein­em 2013 gegründeten Space for Visual Research als Werk­statt und Labor für experi­men­telle For­schung zu neuen grafischen und ab­strakten Bild­welten eine heraus­ragende Stell­ung ein. Besonders mit Work­shops in China, Taiwan, Korea, Japan, Bolivien, Ecuador und Iran sucht er An­knüpf­ungs­punkte an lokale gestal­terische Tradi­tionen und Trends. Er ist Mit­glied der „Alliance Graphique Inter­natio­nale“. Seine Arbeiten im Be­reich der bildenden Kunst werden von der Kai Midden­dorff Galerie ver­treten. Zu den Projekten des Studio Markus Weis­beck gehören Arbeiten für das MMK Frankfurt, Luma Arles, The Forsythe Company, Zumtobel, Städel­schule Architecture Class, Fogo Island Art, Bundes­finanz­minis­terium, ARTE, Deutsche Bank, documenta12, Venedig Biennale (Deutscher Pavillon), Manifesta7, Rat für Form­gebung, Sternberg Press und das Deutsche Historische Museum.

LINKS
markusweisbeck.studio
herbert.gd
spectorbooks.com

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 20.09.2021

56 — Tatjana Gorbachewskaja
Über eine arktische Großstadt

Tatjana Gorbachewskaja ist als selb­ständige Archi­tektin und Dozen­tin in den Be­reichen Konzept­ent­wick­lung und Ge­stal­tung von öffent­lichen und privaten Räu­men aktiv: Museen, Aus­stell­ungen, Gastro­no­mie, Büro­bauten, Ein- und Mehr­familien­häuser gehören zu ihrem Tätig­keits­spektrum. Tatjana ist in Nickel (russisch-arktische Region) auf­ge­wachsen, hat ihr Architektur-Diplom an der Uni­versität von St. Peters­burg, Russ­land abge­legt und den Master in Advanced Archi­tec­tural Design bei Ben van Berkel an der Städel­schule in Frank­furt erworben.

Als Gründerin des Archi­tektur- und Design­büro META­ARCHI­TECTURE ist sie an zahl­reichen kom­plexen, inter­natio­nalen Projekten beteiligt. Tatjana ist an der Hoch­schule für Gestal­tung in Offen­bach am Main und für die Peter Behrens School of Arts in Düssel­dorf in Lehre und For­schung tätig. Schwer­punkt­mäßig ver­mittelt sie essen­zielle inte­grative Methoden von Gestaltungs­techniken, bei denen Material, Form, Struktur und Raum als ein zusammen­hängender Prozess be­trachtet werden. Tatjana hat mehrere Stipendien und Preise erhalten: die Nationale Organi­sation der Bildungs­förderung für Archi­­tekten, Russ­land; Goethe-Institut, Russland; Deutscher Aka­dem­ischer Aus­­tausch­­dienst DAAD, Deutsch­land; Zentrum für zeit­ge­nössische Kunst und Nach­haltigkeit CACIS, Spanien und Kreativ­zentrum Arteles, Finn­land; Dark-Ecology-Festival, Norwegen; Sonic Acts, Nieder­lande.

ZUR PERSON
www.metaarchitecture.net
www.tatjanagorbachewskaja.com
info@metaarchitecture.net
Dozentin: www.hs-duesseldorf.de

LINKS
Fridaymilk — an independent project and curating group from over the Polar Circle. United by the idea of Northern identity a collective of Murmansk-based curators, managers, artists are promoting the concept of cultural decentralisation by shifting the cultural centres from traditional „capitals“ to remote areas.
Sonic Acts — an interdisciplinary arts organisation based in Amsterdam. Founded in 1994 to provide a platform for new developments in electronic and digital art forms, Sonic Acts has gained prominence with its biennial international festival — an intensive art, theory and technology gathering motivated by changes in the ecological, political, technological and social landscape — as well as the intervening Sonic Acts Academy, a new forum dedicated to artistic research.
Changing Weathers — networked responses to geophysical, geopolitical and technological shifts across Europe.
International Master of Landscape Architecture

LITERATUR
Nikel — The City as a Material. An interview with Tatjana Gorbachewskaja
What Is Dark Ecology? By Timothy Morton
Book — Living Earth: Field Notes from the Dark Ecology Project 2014—2016
Dark Ecology reading list By Arie Altena

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 13.09.2021

55 — DAS IST GUT PART I

Nach über 54 Folgen ist der DDCAST zu einem Kompen­dium der Design-Trans­forma­tion mit über 10.000 Abon­nent­*innen auf den Podcast-Platt­formen ange­wach­sen – was wir uns zu Beginn nicht hätten vor­stellen können. 54 mal ca. 30 Minuten Ge­spräche, weit über 300 relevante Links, Kurz­bio­grafien, auch von teils zuvor nie in Medien auf­ge­tretenen jungen Design­er­­*innen, Macher­*innen. Stimmen von höchst ein­fluss­reichen, berühmten, Maß­stäbe setzenden Per­sön­lich­keiten aus Wirt­schaft, Kultur, Wissenschaft.

DDCAST 55 beschäftigt sich mit aus­ge­wählten Ant­worten auf unsere Ab­schluss­frage: „Was ist gut?“. Dieser DDCAST ist weniger ein Rück­blick als ein An­stoß, mutig nach vorne zu gehen. Freut euch auf Positionen von Dr. Fritzi Köhler-Geib, Chef­volks­wirtin der KfW; Dr. Frauke Fischer, Biologin und Unter­nehmerin; Prof. Dr. Dr. Mosbrugger, ehem. General­direktor des For­schungs­insti­tuts und des Natur­muse­ums Sencken­berg in Frank­furt am Main; Liz von Wagen­hoff vom Start-up Ein­horn; Raphael Gielgen, Vitra Trend­scout Future of Work; DDC Mit­glied und Produkt­designer Olaf Barski; Präsident der Euro­pean Packaging Associ­ation und DDC Mitglied Uwe Melichar; Material Designerin Emelie Bur­feind; Journa­listin und DCC Mit­glied Barbara Fried­rich; DDC Mit­glied Simone Leiten­berger; Design­forscherin und Journa­listin Malene Saal­mann; DDC Mit­glied Profes­sorin Annette Bertsch; Design­star Stephen Burks aus New York; Land­schafts­architekt Claus Herr­mann; Direktorin des Museums für Ange­wandte Kunst Wien, Lilli Hollein; Humani­tarian Designer Thomas Jäger; Frauke Burgdorff, Stadt­bau­rätin von Aachen; Dr. Keneilwe Munyai, Design Thinking Akti­vistin aus Cape Town; Museums­kurator und -kritiker Barto­meu Mari Ribas; Philosoph Prof. Dr. Daniel Martin Feige; Umwelt­aktivist und ARD-Wetter­mann Thomas Ranft; Stephanie Hobmeier, Design­bildungs­kritikerin; Prof. Dr. Friedrich von Borries, Design­theo­retiker; Jürgen Engel, weltweit aktiver Archi­tekt und DDC Mitglied; Lea Schücking und Leya Bilgic Jung­unter­nehmer­innen von Shards; Gastro­archäo­loge Arpad Dobriban; Garten­archi­tektin Lioba Lissner. Und ab­schließend hört ihr den in NY lebenden öster­reich­ischen Design-Super­star Stefan Sag­meister und die Diversi­täts­beauf­tragte des Deutschen Industrie- und Handels­kammer­tages Dr. Sandra Hartig.

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 06.09.2021

54 — Thomas Immich
Planet Centered Design versus Impact Driven Design

Thomas Immich ist Inhaber und Ge­schäfts­führer der Centi­grade GmbH, einem der führenden UX & Gamifi­cation IT-Unter­nehmen in Deutsch­land. Er be­schäftigt sich seit über 20 Jahren mit mensch-zentrierten Methoden und agilen Soft­ware-Prozessen und ent­wickelt mit seinem Team in diversen Branchen intrin­sisch-moti­vierende Digital­pro­dukte. Für ihn ist die Diskus­sion über Ethik im Design kein nice-to-have, sondern steht im Kern seiner Arbeit. Thomas Immich hat sein Medieninformatik-Studium­­ mit einer preis­ge­krönten Diplom­arbeit abge­schlossen, währ­end­­dessen und danach hat er einige Jahre als Computer­spiel-Ent­wickler und UX Designer gear­beitet, vor 16 Jahren Centi­grade ge­gründet und seither mit nam­haften Industrie­größen zahl­reiche Design Awards gewonnen. In der Corona-Krise hat Centi­grade die Arbeit ins Freie ver­legt, dafür beson­dere Schreib­tische und Klapp­zelte zum Sonnen- und Regen­schutz ent­­wickelt. Auch damit zeigt Thomas, dass es für ihn in der Praxis keine Tren­nung zwischen digitalem und analogem Design gibt.

LINKS
Environment-Centered Design
Impact-Driven Design
Reflecta.network
Continuous UX – Lean und Large unter einem Dach
Centigrade – Armadillo Outdoor Office

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 30.08.2021

53 — Jifei Ou
CHN > HFG > MIT > CEO

Jifei Ou (欧冀飞) ist ein Erfinder, Forscher und Unter­nehmer, der in der Volks­republik China geboren, heute in Boston ein Unter­nehmen leitet. Seine Arbeit dreht sich um die Ent­wicklung und Her­stellung mechanischer Meta­materia­lien in ver­schiedenen Größen­ordnungen (von μm bis m). So sehr seine Arbeit von der Digital­technik ge­prägt ist, so sehr lässt er sich aber auch von der natürlichen Welt ins­pirieren. Er hat Projekte ge­leitet, in denen Bio­mimi­kry und bio­logisch gewon­nene Materialien unter­sucht wurden, um form­verän­dernde Ver­packungen, Kleidungs­stücke und Möbel zu ent­werfen. Bevor er seinen PhD am MIT ab­legte, war er bei Auto­desk in San Francisco im 3D-Druck Research & Develop­ment tätig und absol­vierte im Rahmen des Studiums an der HfG Offen­bach ein Praktikum bei ART+COM in Berlin.

Jifei ist im Süd­westen Chinas ge­boren und auf­ge­wachsen. Seine Design­praxis und wissen­schaft­liche Forschung sind eng mit Asien, Europa und in die USA ver­woben. Seine Arbeiten wurden auf aka­demischen Kon­ferenzen wie UIST (2013, 2016 & 2017), TEI (2014 & 2016) und CHI (2015 & 2016) ver­öffent­licht; aus­ge­zeich­net bei Design­wett­be­werben wie FastCo’s Inno­vation By Design Award (2017, 2018), A’Design Award (2016, 2017), IXDA award (2016), etc. Ihm wurden 10 US-Patente für seine Forschungs­er­findungen er­teilt. Er enga­giert sich auch stark in der Fertigungs­ge­mein­schaft in Shen­zhen, China, um die Massen­skalierung seiner Arbeiten zu erleichtern.

Jifei hat einen MS und PhD vom MIT Media Lab und ein Diplom in Industrie­design von der Hoch­schule für Gestaltung Offen­bach in Deutschland.

LINKS
Jifei Ou auf LinkedIn
News über Opt Industries
OPT Industries Corporate Website
MIT Media Lab
HfG Offenbach
Jifei Ou bei der Tangible Media Group
fabbaloo.com über gedruckte Materialien von OPT Industries
bloomberg.com über die High-Tech-Swabs von OPT Industries
MIT Media Lab Projekt Hacking Manufacturing

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 23.08.2021

52 — Friederike Köhler-Geib
Design – Brücke für eine innovative Wirtschaft

Dr. Fritzi Köhler-Geib ist Chefvolks­wirtin und Direktorin Volks­wirt­schaft der KfW Banken­gruppe in Frankfurt am Main. Sie hat über 17 Jahre Erfahrung bei der Welt­bank, dem inter­natio­nalen Währungs­fonds und im Finanz­sektor, davon zuletzt seit 2017 als Chef­volks­wirtin für Zentral­amerika bei der Welt­bank. Regionale Schwer­punkte ihrer wirt­schafts­politischen Beratungs­tätig­keit und volks­wirt­schaft­lichen Forschung liegen in Deutsch­land, Europa, Latein­amerika, Asien und Afrika.

Nach der Promotion in Volks­wirt­schafts­lehre an der Ludwig Maxi­milian Uni­versität München und der Pompeu Fabra Uni­versity, Spanien, wurde ihr das Lizentiat der Wirt­schafts­wissen­schaften an der Uni­versität St. Gallen erteilt. Daran schloss sich der CEMS Master in Inter­national Manage­ment: HEC Paris / Uni­versity of Michigan / Uni­versität St. Gallen an. Bevor sie in 2019 zur Chef­volks­wirtin Direk­torin Volks­wirt­schaft KfW Banken­gruppe in Frankfurt am Main er­nannt wurde, war sie Chef­volks­wirtin Zentral­amerika bei der Welt­bank, Washington D.C., USA, Senior Economist Macro Fiscal Manage­ment Global Practice Latein­amerika bei der Welt­bank und Economist Poverty Reduction and Economic Manage­ment Net­work Economic Policy Depart­ment und Latein­amerika Welt­bank, Washington D.C., USA. Sie kennt sich also mit Ent­wicklungs­ländern, Armuts­be­kämpfung, Makro­ökonomie und Prognostik bestens aus.

LINKS
Dr. Friederike Köhler-Geib
Kreditanstalt für Wiederaufbau
Dr. Köhler-Geib auf LinkedIn
KfW-Research
KfW Internetseite zur Zukunftstechnologie
KfW Research Positionspapier 2 als PDF
KfW Research Positionspapier 1 als PDF
KfW Stories
Fokus zur Dekarbonisierung der Industrie als PDF

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 16.08.2021

51 — Olivia Dahlem und Florentina Fuchs
Female Empowerment durch Mode

Olivia Dahlem ist Designerin und Unternehmerin des nach­haltigen und lokal in Frankfurt am Main produ­zieren­den F­emale Business Label Coco Lores. Seit 12 Jahren kleidet sie Frauen der größten Bank Euro­pas, sowie Auf­sichts­rätin­nen ein, ist im Aus­schuss Nach­haltig­keit der IHK sowie Mit­glied im DDC. Mit dem Quartier Frau hat sie zusam­men mit Hartmut H. Hölter, Kreativ-Ökonom, den ersten Fair Fashion Room in Frank­furt ge­schaf­fen, der für Haltung, Wirkung und Female Em­power­ment steht, immer mit dem Ziel die Haltung der Frauen zu stärken.

Florentina Fuchs beschäftigt sich seit ihrem inter­natio­nalen dualen Studium der Betriebs­wirt­schafts­lehre bei adidas mit Digital Marketing, Sustain­ability, Change & Trans­formation Manage­­ment sowie Human Resources. Nach einer Station als Junior Con­sul­tant bei IBM im Bereich Change Manage­ment & Digitale Trans­forma­tion startete sie ihr Master­studium Wirt­schafts­päda­gogik an der Goethe Universität Frankfurt. Auch Sie hat ein Frauen­netz­werk ge­grün­det: tag_femme. Aktuell arbeitet sie an einer Trend­studie mit dem Trend­scout Future of Work von Vitra und ist Fashion Con­sultant bei Coco Lores.

LINKS
Website Coco Lores
Website Quartier Frau
LinkedIn-Seiten von Olivia Dahlem
LinkedIn-Seiten von Florentina Fuchs
tag_femme auf Instagram

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 09.08.2021

50 — David Maurer-Laube
So klappt nachhaltige Mobilität

David Maurer-Laube ist Student des Industrial Design an der Hoch­schule für Gestal­tung Offen­bach. Zugleich ist er Unter­nehmer und Chef des erstaun­lichen Start-ups Conver­cycle Bikes GmbH, einer Firma, die Lasten­fahr­räder mit und ohne Elektro­motor her­stellt. Lasten­fahr­räder, die man zusammen­klappen kann. In der Schule hatte er die Leistungs­fächer Kunst, Chemie und Deutsch, die er in seinem Unter­nehmen aus­ge­zeich­net kombi­niert: die tech­nische, ästhetische, kommuni­kative Quali­tät sind verblüffend. In der Hoch­schule arbeitet er an Mobilitäts­themen und belegte Prak­tika in Archi­tektur und tech­nischem Zeichnen. Für den DDCAST ist er ein glän­zendes Bei­spiel für den Mut, sich aus dem Studium heraus selb­ständig zu machen, mit einer ebenso tech­nisch avancierten wie nach­haltigen Idee.

LINKS
Website Convercycle
David Maurer Laube im Interview mit project-mo.de
Bericht der FR über Convercycle
Instagram
Youtube
Facebook
Twitter
Pinterest
Link zu einem Video

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 02.08.2021

49 — Inga Wellmann
Was ist Creative Bureaucracy?

Inga Wellmann leitet seit 2010 das Referat Kunst und Kreativ­wirt­schaft in der Behörde für Kultur und Medien Hamburg und ist Vor­sitz­ende der Kunst­kom­mis­sion sowie Beirats­mit­glied des Kompetenz­zent­rum Kultur- und Kreativ­wirt­schaft des Bundes. Im zweiten Halb­jahr 2021 arbeitet sie interims­mäßig für das Referat Euro­pa­poli­tik der Senats­kanz­lei Hamburg. Als Euro­päerin in Brüssel auf­ge­wachsen, studierte sie Mixed Media Arts in London sowie Kultur- und Medien­manage­ment in Hamburg und Santiago de Chile. Als Schnitt­stellen­ge­stalterin arbeitet sie seit jeher genau dort, wo unter­schied­liche Denk­muster und Handlungs­logiken auf­ein­ander treffen und in konstruktive Wechsel­wirkung treten (könnten). Zur gesell­schaft­lichen Relevanz von Design, Governance der Kreativ­wirt­schaft und der Rolle von Kunst im öffent­lichen Raum hat sie publi­ziert, moder­iert und Veran­staltun­gen konzi­piert. Sie war Assis­tentin des Chief Creative Officer von Bertels­mann und Geschäfts­führerin des Einstein Forums, einem inter­natio­nalen, trans­diszi­pli­nären Forum für intel­lektu­ellen Aus­tausch in Pots­dam. Einen großen Fokus legt Inga Well­mann auf Cross Inno­vation, Creative Bureau­cracy und die Ent­wicklung einer smarten, lebens­werten Stadt.

LINKS
Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg
Cross-Innovation Hub
Designexport Hamburg
Inga Wellmann im Interview

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 26.07.2021

48 — Lioba Lissner & Claus Herrmann
Plätze für Menschen, Tiere und Pflanzen

Lioba Lissner und Claus Herrmann leiten das Land­schafts­archi­tek­tur­büro hochC. Sie gestalten Schul­höfe, Parks, Dach­land­schaften, Markt­plätze, Bier­gärten, Grün­flächen aller Art. Der öffent­liche Raum ist in Corona-Zeiten wie man sagt „wieder­ent­deckt“ worden; und was man ent­deckt, das ist teils ent­setz­lich – schlecht zu­gäng­lich, wenig gast­lich, null nach­haltig, völlig zu­beton­iert. Dabei sind diese Flächen nicht nur für das soziale Leben von uner­setz­lichem Wert. Sie helfen – klug bepflanzt – dabei, Städte zu kühlen, der Bio­diversi­tät eine Chance zu geben und den Kindern Orte, an denen sie – Kinder sein dürfen.

Grünfläche darf man nicht am Reiß­brett ent­werfen, sondern man muss sie 4dimen­sio­nal und multi­sen­sorisch planen. Sie verlan­gen nach einer Vor­stell­ung davon, wie Bäume, die man heute pflanzt, im Jahr 2050 aus­sehen, sich be­wegen, duften. Seit den Schlüssel­werken von Jan Gehl (Städte für Menschen) und William H. Whyte (Redis­cover­ing the City Center), wissen wir, wie schwierig das Design von Stadt­raum ist, wie viel dazu gehört, um Plätze lebens­wert zu machen. Genau da, näm­lich an der „sensory street“ von Whyte oder der „leben­digen, sicheren, nach­halti­gen und gesunden Stadt“ von Gehl setzen Lioba und Claus an.

LINKS
Firmenseite hochC
Lets talk landscape der grüne Podcast von hochC
Projekt Rudi Ritterburg
Projekt Spielplatz Choriner Straße, Berlin
Projekt Springsiedlung
Wald. Berlin. Klima. – Die Ausstellung im Wald

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 19.07.2021

47 — Dr. Sandra Hartig
LGBTAIQ++

Dr. Sandra Hartig ist die Verant­wort­liche für das Thema Diver­sity bei einer der ein­fluss­reichs­ten Institut­ionen in der deutschen Wirt­schaft. Sie leitet seit Februar 2012 den Bereich Gesund­heits­wirt­schaft, Beschäf­tigung, Organi­sations­ent­wicklung beim DIHK. Sie studierte Wirt­schafts­geschichte und Volks­wirt­schafts­lehre und promovierte an der Wirt­schafts­wissen­schaft­lichen Fakul­tät der Uni­versi­tät Marburg. Von 1995 bis 2000 arbeitete sie als wissen­schaft­liche Mit­arbeit­erin an der Uni­versi­tät Mar­burg. Gleich­zeitig (1996 bis 1999) produ­zierte sie als freie Redak­teur­in im Zweiten Deutschen Fern­sehen für die Redaktionen WISO und ZDF-Börsen­studio Fernseh­bei­träge. Von 2000 bis 2002 war sie Geschäfts­führ­erin der Gesell­schaft für Unter­­nehmens­ge­schichte e.V. in Frank­furt am Main. Seit 2003 ist sie beim DIHK in ver­­schie­denen Funkt­ionen tätig, unter anderem als Referen­tin für Soziale Sicher­ung, Verein­barkeit von Familie und Beruf und als Büro­leiterin des Haupt­geschäfts­führers. Zuletzt war sie fünf Jahre für die politische Ko­ordi­nierung des DIHK verantwortlich.

LINKS
German LGBTIQ* Business Chamber
LSVD Lesben- und Schwulenverband Deutschlands
Die PROUT AT WORK-Foundation
Bundesstiftung Magnus Hirschfeld
Deutsche Aidshilfe
Wirtschaftsweiber
Völklinger Kreis
Charta der Vielfalt

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 12.07.2021

46 — Dieter Brell
Nachhaltigkeit sichtbar machen

Dieter Brell ist ein All­round-Ge­stalter. Sein Studio 3deluxe ent­wirft von Ge­brauchs­gegen­stän­den über Innen­architek­turen und städt­ische Plätze bis hin zu Schif­fen zu ziem­lich alles. Beson­dere Auf­merk­sam­keit weckte der, selbst­beauf­tragte, visio­näre Vor­schlag für einen grünen Um­bau des Times Square in New York. Die Designer­*innen von 3deluxe sind seit mehr als zwei Jahr­zehnten Spezia­listen für die Ent­wick­lung von visio­nären Ideen und ins­beson­dere für deren Visu­ali­sierung. Wie man neue Ideen, Kon­zepte, Denk­weisen durch ex­zel­lente Visu­ali­sierung ge­sell­schafts­fähig machen kann wissen wir spätestens seit Walt Disneys wirk­mächtigen Zukunfts­bildern für die Welt­aus­stel­lung in Queens, NY. In Friedrich von Borries‘ Buch „Klima­kapseln“ (Suhr­kamp, 2010) wird uns eine regel­rechte Galerie solcher visu­ali­sierter Visi­onen vor­ge­stellt, die teils massive Re­aktionen aus­lösten. Mit Dieter Brell reden wir über die Kraft der Visu­ali­sierung, über sein Arbeits­gebiet „Ocean“ und da­rüber, was junge Designer­*innen heute mit­bringen müssen, um sich im Markt etablieren zu können.

LINKS
Firmenseite
Wikipedia
Times Square Projekt
Floating City Projekt

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 05.07.2021

45 — Benedikt Poschinger von Frauenau
Gutes Glas ist gut

Benedikt Freiherr Poschinger von Frauenau ist In­haber und Leiter einer der besten Glas­hütten der Welt. Keine andere Glas­hütte kann so viele Farben blasen, nur wenige können der­art große, mund­ge­blasene Werk­stücke her­stellen. Poschinger von Frauenau ist ein an­packender Mensch, der stets das Neue sucht, aber seiner Familien­tradition zu­tiefst ver­pflichtet ist. Wäre diese Familie nicht so ge­polt, dann hätte das Unter­nehmen wohl kaum bald 500 Jahre über­lebt! Die böhmisch-bayerische Grenz­region, ein traditio­nelles Ge­biet der Glas­bläserei, war durch die Kriege des 20. Jh. sowie den Eisernen Vorhang lange zu einem Hinter­hof des Westens bzw. des Ost­blocks de­generiert. Seit dem Fall der Mauer hat die Region um Zwiesel, am Rande des Natur­park Bayer­ischer Wald, die uralten Kon­takte nach Böhmen wieder­be­lebt. Benedikt Poschinger be­richtet über die Zu­sam­men­ar­beit mit Designern, die Magie farbigen Glases und seine Be­geist­erung für den Wald, Auer­hühner und den Grund­wasserspiegel.

LINKS
Glasmuseum Frauenau
Gläserne Gärten
Classicon
Glasfachschule Zwiesel
Glasmuseum Hentrich

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 28.06.2021

44 — Stefan Sagmeister
Hässlichkeit / Schönheit

Stefan Sagmeister ist einer, den es im Design eigentlich gar nicht gibt: Ein Design-Popstar. Er gründete 1993 die in New York an­säs­sige SAGMEISTER Inc. und hat seit­dem für so unter­schied­liche Kunden wie die Rolling Stones und das Guggen­heim Museum ge­ar­beitet. Acht­mal wurde er für einen Grammy nomi­niert, zwei­mal er­hielt er die be­gehrte Prämie, mit Designs für die Talking Heads, Brian Eno & David Byrne. Außerdem gewann er praktisch jeden wichtigen inter­natio­nalen Designpreis.

2008 erschien ein umfang­reiches Buch mit dem Titel „Things I have Learned in my Life so far“ bei Abrams, aus dem auch die Leser­*innen eine Menge lernen können.

Einzelausstellungen zu seinen Arbeiten fanden in Paris, Zürich, Wien, Prag, Köln, Berlin, Frankfurt, New York, Miami, Los Angeles, Chicago Toronto, Tokio, Osaka und Seoul statt. Seine sogenannte „Happy Show“ zog weltweit weit über eine halbe Million Besucher an und wurde zur meist­be­suchten Grafik­design-Show der Geschichte.

Er unter­richtet in der Graduier­ten­ab­teilung der School of Visual Art in New York und hält zahl­reiche Vor­träge auf allen Konti­nenten. Der gebürtige Öster­reicher er­hielt seinen MFA an der Uni­versi­tät für ange­wandte Kunst in Wien und, als Ful­bright-Stipen­diat, einen Master am Pratt Institute in New York.

LINKS
Die Website seines Studios mit einer Übersicht über seine Projekte
www.sagmeister.com
 Eintrag auf Wikipedia mit umfangreicher Literaturliste
www.wikipedia.org/wiki/Stefan_Sagmeister

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 21.06.2021

43 — Stephen Burks
Beauty, Design und Rassismus

Stephen Burks ist Designer, Pädagoge und Reisen­der. Er studierte Archi­tektur am Illinois Institute of Technology und Produktdesign am IIT’s Institute of Design sowie an der Columbia University’s Graduate School of Archi­tecture. Nach Jahren des Reisens zwischen New York und Europa sowie Aus­lands­auf­ent­halten in Tokio und Mailand wurde Stephen um die Jahr­tausend­wende zum un­ab­häng­igen Designer, als der ital­ienische Her­steller Cappellini erste Stücke in Pro­duktion nahm. Heute ist er einer der an­er­kann­testen ameri­kanischen Industrie­de­signer seiner Ge­ner­ation. In Zusam­men­ar­beit mit Non-Profit-Orga­ni­satio­nen hat Stephen als Berater für Pro­dukt­ent­wick­lung in enger Zu­sam­men­ar­beit mit Hun­derten von Kunst­hand­werkern in Australien, Kolumbien, der Domini­kanischen Re­publik, Frank­reich, Deutsch­land, Ghana, Haiti, Indien, Indo­nesien, Italien, Kenia, Mexiko, Peru, den Philip­pinen, Ruanda, Senegal, Spanien, Südafrika, den USA und Großbritannien gearbeitet. Er wurde von vielen der welt­weit führenden Marken beauftragt, Kollek­tionen zu ent­wick­eln, die Hand­ar­beit als Inno­vations­strate­gie eins­etzen, da­runter B&B Italia, Boffi (Line, 2003), Bolon (Grasso Textiles, 2018), Calvin Klein, Cappellini (Cappellini Love, 2008), Estee Lauder (Missoni Profumi, 2006), Moroso (M’Afrique, 2009), Parachilna (Anwar, 2014, Babel, 2016), Roche Bobois (The Traveler, 2014, The Traveler Outdoor, 2016, Planete, 2018) und Swarovski. Stephens Ar­beiten wurden inter­natio­nal aus­ge­stellt, da­runter die Armory Show, Art Basel/Design Miami, Cooper-Hewitt National Design Museum, DX Design Exchange, Dwell On Design, Kotrijk, IMM Cologne, die Inter­national Con­tem­p­o­rary Furniture Fair, MAD Museum of Art & Design (Stephen Burks, Are You A Hybrid, 2011), Phila­delphia Art Museum, Neocon, Salone del Mobile, Hong Kong Shen­zhen Bien­nale und die Stock­holm Furni­ture Fair, sowie die erste Einzel­aus­stel­lung von Produkt­design, die jemals im Studio Museum Harlem gezeigt wurde (Stephen Burks Man Made, 2011). Er wurde mit zahl­reichen inter­natio­nalen Preisen ge­ehrt. Im Jahr 2019 wurde Stephen der erste Harvard Loeb Fellow aus dem Bereich Produkt­design, war Expert-In-Residence am Harvard Inno­vation Lab und lehrte als Design­kritiker im Master of Design Engineering Programm an der Harvard Graduate School of Design. Im Herbst 2022 wird das Werk von Stephen Burks Man Made im High Museum of Art in Atlanta, Georgia, im Mittel­punkt einer Über­sichts­aus­stellung zur Mitte seiner Karriere stehen.

LINKS
www.stephenburksmanmade.com
Ness Magazine Feature
Berea College Crafting Diversity
Craft In America Documentary On PBS
Design In Dialogue Host

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 14.06.2021

42 — Arpad Dobriban
Manifest des Kochens

Arpad Dobriban ist ein bildender Künstler, der sein gesamtes Werk dem Kochen und Essen gewidmet hat. Er war Meister­schüler des Medien­kunst-Stars Nam June Paik an der Kunst­akademie Düssel­dorf. Er arbeitete an der Städel­schule Frank­furt mit Peter Kubelka bei dessen Gast­haus-Projekten zu­sam­men; er war DAAD-Stipen­diat und er­hielt, unter vielen anderen Preisen, den renom­mierten HAP Gries­haber-Preis für Kunst, einen der be­gehr­testen Kunst­preise, da er von Künstlern an Künstler ver­geben wird.

Er forschte in seinen Recherche-Projekten über die Kultur des Kochens in Dilijan, Armenien, in den Head­lands bei San Fran­cisco oder in Mexiko. Seine Koch- und Speise­ver­an­stal­tungen fanden in Museen, Parks, Theatern, Galerien oder im Rahmen von großen Kultur­haupt­stadt­projekten statt.

Arpad Dobriban be­schäf­tigt sich mit Produk­tion, Ver­ar­bei­tung, Dar­reich­ung von Lebens­mitteln und Speisen sowie allen Koch­tech­niken – und ver­fahren. Er unter­sucht in Be­zug auf Speisen und Essen alle unsere sinn­lichen Wahr­nehmungs­formen: Riechen, Sehen, Schmecken, Fühlen, Hören.

LINKS
EUROPAKÜCHE MADRID mit Arpad Dobriban, Goethe-Institut
www.goethe.de
 EUROPAKÜCHE MADRID mit Arpad Dobriban, Video-Dokumentation
www.youtube.com 
 Foto-Dokumentation von Le monde toujours disponible, ein Vortrag mit Kostproben von Arpad Dobriban im Lantz’schen Skulpturenpark
www.lantzscherskulpturenpark.de
 Finale der Kunstaktion von Arpad Dobriban, WDR 3 Kultur am Mittag, 21.12.2020, 06:44 Min.
www.bild.de
 Ausstellungsdokumentation Judith Samen, Arpad Dobriban, 23.4. – 29.4.21
www.judithsamen.com
 Food as an example for cultural links – Arpad Dobriban and the churut collection
www.design-without-borders.eu

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 07.06.2021

41 — Liz von Wagenhoff & Teresa Limmer
Should be all about sex

Einhorn ist ein Unter­nehmen in Ver­ant­wortungs­besitz. D.h. die Mit­ar­beiter­*innen be­stim­men z.B. über das Gehalt. Mit veganen Kon­domen und nach­haltig pro­du­zier­ten Men­stru­ations­artikeln, hat sich der 2015 ge­grün­dete Start-up einen Millionen­markt er­schlos­sen. Design spielt dabei eine zen­trale Rolle: das Produkt­design, das Ver­packungs­design, der Style. Mittler­weile werden manche Packungen in Schulen als Unter­richts­material zum Ab­bau von Scham­ge­fühlen v.a. bei Mädchen ein­ge­setzt. Die Packungs­texte sind regel­rechte polit­ische Bot­schaf­ten. Die Designer­*innen bei Einhorn nennen sich Design­hörner. Die beiden Design­hörner, Liz von Wagenhoff (*1985) und Teresa Limmer (*1988) sind in exakt dem­selben Geburts­haus in Starn­berg ge­boren, haben sich aber erst beruf­lich in Berlin kennen­ge­lernt. Liz hat einen Hinter­grund im inter­natio­nalen Avant-Garde-Mode­bereich, Teresa bringt eine Karriere im Kommu­nikations­design mit. Ihnen ist wichtig, dass Design und „Fair­stain­ability“ aus­ge­wogen und alle Designs in die Werte „uni­corn­ique“ und „fair­stain­able“ ein­ge­woben sind. Das funktio­niert nur durch die Be­geg­nung aller Dis­zi­plinen auf Augen­höhe. Teresa und Liz sehen die Pro­dukte als wert­volle Lein­wand, um über das zu sprechen und das zeigen zu können, was sie v.a. im Zusam­men­hang mit der Peri­ode un­be­dingt mit­teilen möchten. Des­wegen nutzen sie wirk­lich jeden Win­kel der Ver­pack­ungen aus, um ihre Mes­sage rüber­zubringen.

LINKS
Das empfehlen die Köchinnen:
www.einhorn.my/shop/periode/einmal-alles-periodenpaket
  Mal was über einhorn lesen:
www.forbes.at/artikel/zu-besuch-im-einhorngehege
  Lesen! Unsere new work bibel von unserer New work coaching Battina Rollow:
www.vahlen.de
 Für JEDE*N lohnenswert – wichtiges Puzzlestück während unserer Arbeit an den Periodenprodukten:
www.avant-verlag.de/comics/der-ursprung-der-welt
 Darüber spricht und denkt ganz einhorn gerade:
www.aufbau-verlag.de/index.php/why-we-matter
 Diese Links führen zu uns:
www.einhorn.my
@einhorn.berlin
@einhorn.period

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 31.05.2021

40 — Daniel Martin Feige 
Wozu Design-Philosophie?

Daniel Martin Feige ist Profes­sor für Philo­sophie und Ästhe­tik in der Fach­gruppe Design an der Staat­lichen Aka­de­mie der Bilden­den Künste Stutt­gart. Zunächst studierte er Jazz­piano, dann Philo­sophie, Germa­nis­tik und Psycho­logie. Die Promo­tion er­folgte an der Goethe-Uni­versi­tät in Frank­furt (mit einem Buch zu Hegels Ästhetik), die Habi­lita­tion an der Freien Uni­ver­si­tät Berlin. Er forscht und ver­öffent­licht an der Schnitt­stelle von Fragen der philo­soph­ischen Äs­thetik, der theo­retischen und prak­tischen Philo­sophie und der Kultur­philo­sophie. Zum Design hat er 2018 im Suhr­kamp-Verlag das Buch „Design. Eine philo­soph­ische Ana­lyse“ veröffent­licht. Seine jüngsten Mono­graphien sind „Musik für Designer“ (AV Edition: Stuttgart 2021) und „Die Natur des Menschen. Eine dialektische Anthro­pologie“ (erscheint im vierten Quartal im Suhrkamp-Verlag Berlin).

ZUR PERSON
www.abk-stuttgart.de

LITERATURHINWEISE
Florian Arnold, Logik des Entwerfens. Eine designphilosophische Grundlegung, Paderborn: Fink 2018.
Daniel M. Feige, Design. Eine philosophische Analyse, Berlin: Suhrkamp 2018.
Daniel M. Feige, Musik für Designer, Stuttgart: AV Edition 2021.
Jane Forsey, The Aesthetics of Design, Oxford: Oxford University Press 2013.
Felix Kosok, Form, Funktion und Freiheit. Über die ästhetisch-politische Dimension des Designs, Bielefeld: Transcript 2021.
Glenn Parsons, The Philosophy of Design, Cambridge: Polity Press 2016.
Glenn Parsons, Allen Carlson, Functional Beauty, Oxford: Clarendon Press 2008.
Gerhard Schweppenhäuser und Christian Bauer, Ethik im Kommunikationsdesign. Verständigung, Verantwortung und Orientierung als Kriterien visueller Gestaltung, Würzburg: Königshausen & Neumann 2017.

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 24.05.2021

39 — Lilli Hollein
Die Design Kuratorin

Lilli Hollein ist Direktorin und Mit­be­gründer­in der VIENNA DESIGN WEEK, Öster­reichs größter Design­ver­an­stal­tung. Ab 1.9.2021 wird sie General­direk­torin und wissen­schaft­liche Ge­schäfts­­führ­­er­­in des Museums für ange­wandte Kunst Wien (MAK). Sie folgt Chris­toph Thun-Hohen­stein nach. Dem Kura­torium des MAK stand sie bis­lang schon vor. Sie ist eben­falls Mit­glied des Kura­tori­ums des mumok-Museum moderner Kunst Samm­lung Ludwig Wien. Ihr Industrial Design-Studium schloss sie an der Uni­versi­tät für ange­wandte Kunst in Wien ab und hat sich im An­schluss als Design- und Archi­tektur­ex­pertin inter­natio­nal einen Namen ge­macht. Sie kura­tierte, neben den jähr­lichen Bei­trägen im Rahmen der VIENNA DESIGN WEEK, eine Reihe von Aus­stel­lungen, u. a. zu Memphis Design, zu jungen öster­reich­ischen Archi­tektur­schaf­fenden und sie ver­ant­wor­tete den Beitrag Öster­reichs bei der 7. Inter­natio­nalen Archi­tektur­bien­nale São Paulo 2007. Von 2010 bis 2013 war sie Jury­präsi­dentin der KÖR – Kunst im öffent­lichen Raum Wien, 2016 bis 2019 Präsi­dentin des ADN – Austria Design Net.

LINKS
Vienna Design Week
www.viennadesignweek.at
 Museum für angewandte Kunst Wien
www.mak.at

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 17.05.2021

38 — Thomas Ranft
Donnerwetter Design

Der Journalist und Moderator Thomas Ranft wurde als „Klima­bot­schafter“ aus­ge­zeichnet – und zwar nicht von irgend­wem, sondern vom fast 500.000 Mit­glieder starken B.U.N.D. (Bund für Umwelt und Natur­schutz Deutsch­land). Wie kommt ein Jour­na­list zu dieser Ehre? Seit 2001 be­richtet er im TV, im Ersten, bei Eins Extra, oder in seiner täg­lichen Sen­dung „alle wetter“ von Regen­fronten, Wetter­prog­nosen und Klima­wandel. Sein Ziel ist es, diese hoch­kom­plexen Phäno­mene für Alle ver­ständ­lich zu machen und uns zum Handeln gegen den Klima­wandel zu be­fähigen. Für „alle wetter“ er­hielt er 2008 den Medien­preis Meteoro­logie für die beste Wetter­sen­dung im deutsch­sprach­igen TV. Und seit 2006 moderiert er das wöchent­liche Wissens­maga­zin „alles wissen“. Seit 2010 ist er Moderator beim Science-Slam des Physik­alischen Vereins und seit 2018 Wetter­modera­tor bei Live nach neun.

LINKS
alle wetter
B.U.N.D.

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 10.05.2021

37 — Elisabeth Mansfeld
Neurourbanismus – Psychologie der Stadt

Elisabeth Mansfeld ver­ant­wortet seit April 2017 das Programm Stadt der Alfred Herr­hausen Gesell­schaft. Dort ko­ordi­niert Sie ver­schie­denste global aus­ge­rich­tete Pro­jekte in den Be­reichen nach­haltiger Stadt­ent­wick­lung und Zukunft der Städte. Urban Age ist ein glo­bales For­schungs­pro­jekt der Alfred Herr­hausen Gesell­schaft und LSE Cities, das Städte in ver­schie­denen For­maten bei ihren Plan­ungs- und Ent­wick­lungs­pro­zes­sen und in ihrer Rolle als Akteure bei der Gestal­tung der Global Governance unter­stützt. Im Programm Stadt an­ge­sie­delt ist außer­dem das Projekt Neuro­urban­istik, welches sich inter­dis­zi­pli­när mit dem Thema der seeli­schen Gesund­heit in der Stadt aus­ein­ander­setzt. Zuvor war Elisabeth Mans­feld neun Jahre lang bei der Deutschen Bank als Projekt­managerin in der Betriebs­organi­sation und betreute als Expertin für Mikro­fi­nanz­ierung Pro­jekte in China und Mexiko. Auch schon während ihres Diplom­studiums an der Uni­versi­tät Mann­heim und der Uni­versi­tät Cattolica del Sacro Cuore in Mai­land galt neben dem Wirt­schafts­schwer­punkt ihr Inter­es­se der Urbani­sierung und ihrer globalen Veränderung.

LINKS
Charta des Projekts Neurourbanistik
Anmeldung der aktuellen Urban Age Debate
Mehr Informationen zum Projekt Urban Dialogues mit dem geografischen Schwerpunkt Afrika
Transatlantisches Fellowship New Urban Progress

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 03.05.2021

36 — Thomas Jäger
Design und humanitäre Arbeit

Thomas Jäger ist ein welt­weit aktiver Humani­tarian Designer. Er initiierte das Humani­tarian Design Lab, ein Ergeb­nis der For­schung über die Ver­schnei­dung von humani­tärer Arbeit und Gestal­tung. Beides wird ange­sichts eines wach­senden Be­darfs humani­tärer Projekte benö­tigt, um der völligen Über­forder­ung des Sektors ge­recht zu werden. Seine These ist: nur hier­durch können wir in einer globali­sierten Welt mit Zu­nahmen von krieger­ischen Kon­flik­ten und Natur­katas­trophen, das hieraus ent­stehende Leid bedarfs­ge­recht lindern. Seit 2018 ist er mit dem Home.Work Projekt in den Not­unter­künften Griechen­lands tätig und hat seine dort gesam­melten Er­fahr­ungen erst kürzlich auf das Emergency Response Szenario in Beirut, Libanon über­tragen. Er arbeitete ausser­dem als Work­shop Manager in dem inter­kultur­ellen Maker­space Habibi.Works in Griechen­land und ko­operierte in seiner Arbeit mit zahl­reichen humani­tären Organi­sationen wie Drop in the Ocean, Second Tree, Concern World Wide, Samos Volunteers, Arbeiter Samariter Bund (ASB), The Schoolbus project, Boesoeppe e.V., Agri­cultural Ministry of Equatorial Guinea, Handadi Jawhari (UN-Friedens­botschafterin) und Weiteren.

HUMANITARIAN INNOVATION
Betts, Alexander; Bloom Louise: Humanitarian Innovation: The State of the Art, OCCASIONAL POLICY PAPER, New York
  James Eric; Taylor, Abigail: Managing Humanitarian Innovation. The cutting Edge of Aid, Rugby, 2018

SOCIAL DESIGN
www.transcript-verlag.de

SELBSTHILFE
www.bag-selbsthilfe.de

HUMANITÄRE ARBEIT
Moyo, Dambisa: Dead Aid. Why aid is not working and how there is another way for africa, New York, 2010
  Moyo Stumptner, Theresa: Politik der humanitären Hilfe. Bestimmungsfaktoren für die Auswahl humanitärer Einsätze, Konstanz, 2016
 www.aljazeera.com: Humanitarian aid system is a continuation of the colonial project
 www.ifrc.org: The seven Fundamental Principles

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 26.04.2021

35 — Bartomeu Mari Ribas
Museen müssen parteiisch sein

Der Spanier Bartomeu Mari Ribas gilt als eine der relevanten Stimmen der Museums­welt und hat eine erstaun­liche Karriere hin­ge­legt: Er war Direktor des Witte de With Museum Rotter­dam, des Museo de Arte Contem­poráneo de Barce­lona; Mitglied der spanischen Aus­wahl­kom­mis­­sion der documenta 11 und der Biennale di Venezia, 2005; Als erster Nicht-Koreaner wurde er an­schließend Direktor des National Museum of Modern and Contem­porary Art, Korea in Seoul. Zuletzt, bis zur Schließ­ung auf­grund der Corona-Krise, war er Direktor des Museo de Arte de Lima, eines der größten Museen Süd­amerikas. Für ihn spielt die soziale Ver­ant­wortung der Museen die ent­scheidende Rolle. Wir sprechen mit ihm über die soziale Not­wendig­keit einer im besten Sinne demo­kratisch orien­tierten Kunst- und Design­didaktik, über die Bedrohung von Museen durch Auto­kraten und deren politische Rolle.

LINKS
Taipei Biennial 2002
MACBA Barcelona: Joan Jonas – Lines in the Sand
MACBA Barcelona: Before Our Eyes – Other Cartographies of the Rif,
Witte de With Center for Contemporary Art: Constant — New Babylon

BÜCHER
AAM Editions: Raoul Hausmann. Architecte. Ibiza. 1933-1936
MACBA Barcelona: Lothar Baumgarten. Autofocus retina
MACBA Barcelona: Rita McBride. Oferta pública / Public Tender
MACBA Barcelona: The Arrival of new Woman
The Stedelijk Museum Amsterdam: Show (&) Tell.
The films & videos of Lawrence Weiner. A catalogue raisonne

Witte de With Center for Contemporary Art:
Writings on Technology and Culture — Oladélé Ajiboyé Bamgboyé

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 19.04.2021

34 — Malene Saalmann
Idee & Modell & Prototyp

Malene Saalmann ist als Koordinatorin Pro­duk­tion und Tech­nik der docu­menta fifteen aktiv. Als Autorin ist sie freie Mit­ar­bei­terin der Zeit­schrift form. Nach Ihrem Diplom in System­design hat sie über die Kraft und die Poten­tiale von Model­len und die Philo­sophie des Proto­typs ge­ar­beitet und dazu ver­öffent­licht. Sie kriti­siert die fahr­läs­sige Ver­wen­dung des Modell-Begriffs im Rahmen des Design Thinking-Booms und be­schäftigt sich mit Mög­lich­keiten, wie Modelle unter­schied­lichster Art bei der gesell­schaft­lichen Trans­formation helfen können. Wie könnten Modelle für die Ver­stän­digung von Kon­flikt­par­teien ge­nutzt werden?

Georg-Christof Bertsch spricht mit ihr über ihren er­wei­terten Ge­stal­tungs­be­griff, Social Design, Ent­wurfs­thesen von Wang & Söder­ström und die Ab­grenz­ung von sozio­logischen und Design­modellen.

LINKS
www.wikipedia.org/wiki/Phänomenologie
www.for-industrial-design.com
www.3d.smb.museum/pergamonaltar
www.stuffmystuff.com
www.rndrd.com

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 12.04.2021

33 — Jürgen Engel
Räume beeinflussen unsere Körper

Jürgen Engel leitet als Geschäfts­führer und Allein­in­haber eines der größten Archi­tektur­büros Deutsch­lands. Mit 300 Mit­arbeiter­*innen aus 40 Nationen an 7 Stand­orten zeichnet KSP Engel verant­wort­lich für Projekte wie die Deutsche Börse in Esch­born, die Chinesische National­bibliothek in Peking und die Große Moschee von Algier. Nach eigenem Bekunden liebt der Archi­tekt den Inno­vations­druck, ver­steht sich als multi­diszi­pli­närer Gestal­ter und sucht nicht nur die gestal­terischen, sondern ins­besondere auch die tech­nischen Heraus­forderungen.

Georg-Christof Bertsch spricht mit ihm darüber, wieso neben den Fragen nach­haltigen Material­ein­satzes ins­besondere der Stadt­um­bau eine große Rolle für die Schaf­fung einer lebens­werten Welt mit Mitteln der Archi­tek­tur spielt und wieso sein Studium der environmental psychology seine Entwurfs­arbeit heute beeinflusst.

LINKS
www.ksp-engel.com
www.ksp-engel.com/projekte
www.ksp-engel.com/journal
www.facebook.com/KSP-ENGEL-851141398318428
www.instagram.com/kspengel/
www.de.linkedin.com/company/kspengel
www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/ich-moechte-die-fussgaenger-schuetzen-architekt-will-staedte-attraktiver-machen-17236094.html?premium
www.dabonline.de/2021/03/02/grosse-moschee-algier-deutsche-architektur-fremder-kultur-ksp-engel

LITERATUREMPFEHLUNGEN
Christopher Alexander ‘A Pattern Language’, 1977 Oxford University Press
Lynch, Kevin ‘The Image of the City’, 1960 The MIT Press
N. (Nicolaas) John Habraken ‚Die Träger und die Menschen‘, 1961 Amsterdam

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 05.04.2021

32 — Mike Meiré
Befreit euch von dem was ihr geschaffen habt

Mike Meiré hat bereits als Teenager begonnen, das Design von Zeit­schriften und Maga­zinen auf den Kopf zu stellen. Zunächst mit dem Magazin Apart. Zusammen mit seinem Bruder Marc Meiré und Thomas Bried baute er die Agentur Meiré und Meiré M2 auf, die sich zu einem relevanten Player im Werbe­markt ent­wickelte. Er war Art Director des Wirtschafts­magazins Econy und ist seit 1999 Art Director des Nach­folgers brand eins. Für Dornbracht entwickelte und kuratierte er die Projekt­reihe Dornbracht Culture Projects und insze­nierte u. a. eigene künstler­ische Beträge wie „The Farm Project“, „Global Street Food“ und „Revolving Realities“. Mike arbeitet neben seiner Agentur­arbeit auch an Kunstprojekten.

Georg-Christof Bertsch und Nicolas Markwald sprechen mit ihm darüber, wie man einfach anfängt indem man anfängt, über seine immer­währenden Ver­wand­lungen, über das Verhält­nis zwischen Auftrag­gebern und Auftrag­nehmern – und über Kunst von Designern.

LINKS
www.meireundmeire.com
www.brandeins.de
www.mikemeire.com
www.instagram.com/meireundmeire
www.instagram.com/mikemeire

MUSIKEMPFEHLUNGEN

Menneskekollektivet • Lost Girls, Jenny Hval, Håvard Volden
I Love You Earth • Yoko Ono
Logical Animals • Trisomie 21
R.N.C. 2020 • ANOHNI
Spektre (Extended Version) • Plastikman
Onion Shake (Mixed) – Thizone • Helena Hauff
Heavy Metal • Paris Texas
I'm in the Doorway (La Timpa Remix) • Tricky
Uni Sub • Alva Noto

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 29.03.2021

31 — Stephanie Hobmeier
We don’t need (this) education

Stephanie Hobmeier hat an der Kunst­hoch­schule Kassel Produkt­design mit dem Schwer­punkt System­design studiert. Ihre bis­herigen Projekte und Arbeiten spiegeln vor allem ihre Moti‍­va‍­tion, sich für eine ganz­heitliche zukunfts­fähige Ent­wicklung und die Sensi­bili­sierung von Menschen für die damit ein­her­gehende Thema­tiken ein­zu­setzen. Als ihr grund­legendes For‍­schungs‍­­interesse gilt die Rolle von Gestalter­*innen in gesell­schaft­lichen Trans­formations­prozessen.

So beschäftigte sie sich in ihrer theo­retischen Diplom­arbeit „Die Zukunft war früher auch besser“ mit der Frage, wie es gelingen kann, als Designer­*in in diesen trans­formativen Zeiten der größeren Verant­wortung ge­recht zu werden. Bildung als Grund­lage für einen gesell­schaft­lichen Wandel begreifend, galt ihrem vor­rangigen Interesse, die Merk­male für eine zukunfts­fähige Design­aus­bildung zu erforschen.

Für ihre um­fassende Arbeit, die in curriculare Basis­über­legungen mündeten, wurde sie im Rahmen der German Designs Graduates 2019 von der Hans Sauer Stiftung und Construct Lab mit einem Social Design Stipendium aus­ge­zeichnet.

Georg spricht mit Ihr über Transformationsdesign ...

LINKS
hanssauerstiftung.de
socialdesign.de
constructlab.net
transformazine.de
designdisaster.unibz.it
medea.mah.se
politicsfortomorrow.eu
brave-new-alps.com
byfairmeans.net

LITERATUREMPFEHLUNGEN
Jonas, W., Zerwas, S., Von Anselm, C. 2015: Transformation Design. Perspectives on a New Design Attitude. Birkhäuser Verlag, Basel
  Sommer, B., Welzer, H. 2017: Transformations Design. Wege in eine zukunftsfähige Moderne. oekom Verlag. München
 Ehn P., Nilsson E. M., Topgaard R. 2014: Making Futures. Marginal Notes on Innovation, Design, and Democracy. The MIT Press. Cambridge
 Brand, U., Wissen, M. 2017: Imperiale Lebensweise. Zur Ausbeutung von Mensch und Natur im globalen Kapitalismus. oekom Verlag. München

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 22.03.2021

30 — Konstantin Grcic
Mir fällt nichts leicht

Konstantin Grcic gilt als einfluss­reichster Produkt­designer seiner Generation. Mit oft ikonen­haften Ent­würfen ist er geradezu einzig­artig erfolg­reich und hat die wichtigsten Awards der Welt gewon­nen. In den führenden Design­museen ist er mit zahl­reichen Ent­würfe vertreten. Von der Kunst­zeit­schrift ART wurde er gar als „Größter lebender Designer“ bezeichnet.

Auf Basis seiner eigenen, höchst soliden Lehre bei inter­nationalen Design-Meistern bildet er in seinem Studio selbst aus: Pauline Deltour, Stefan Diez, Marie Rahm, Ascan Mergenthaler (heute bei Herzog & de Meuron), Nitzan Cohen, Jonathan Olivares, Clemens Weisshaar u. a. arbeiten bei ihm, bevor sie selbst zu Designstars wurden.

Charakteristisch für Konstantin Grcic ist eine tiefe Reflexion über Arbeit und Rolle von Designer­*innen. Wir sprechen mit ihm über Lang­samkeit, den Charakter verschiedener Holz­arten und die intensive Kommuni­kation mit Ingenieur­*innen, Hand­werker­*innen und Arbeiter­*innen in produ­zierenden Unternehmen.

LINKS
www.konstantin-grcic.com
www.hfbk-hamburg.de/de/namenregister/konstantin-grcic
www.en.wikipedia.org/wiki/Konstantin_Grcic

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 15.03.2021

29 — Christoph Grünberger
The Age of Data

Christoph Grünberger ist ein deutscher Designer und Typo­graf. Er geht in seiner visu­ellen Kommu­nikation stets aufs Ganze. Charakter­istisch für ihn sind Präzi­sion und Radi­kali­tät.

Neben die graph­ische Produkt­ion tritt nun immer mehr seine Arbeit als Autor, bei der er eben­falls an Grenzen geht. Christoph gibt ein gutes Beispiel dafür ab, was mit Mitteln des Design möglich ist. In seinem letzten Buch „Analoger Algo­rith­mus – Source-related Grid Systems“ be­schäftigt er sich mit den Axiomen von Karl Gerstner und ihrer zeitge­nössischen Inter­­pre­ta­tion (Lars Müller Publishers, 2019). Momentan arbeitet er an der Enzy­klo­pädie „THE AGE OF DATA – Embracing Algo­rithms in Art & Design“ und zielt damit mitten ins Herz der Kunst- und Design­trends, die sich um daten­basierte Gestal­tung und Künst­liche Intelli­genz (KI) drehen. Das Projekt realisiert er mit der Unter­stützung des Schweizer Fach­buch­verlags Niggli und Kick­starter.

Uns interessiert seine Ent­schlossen­heit, aus schwierigen Situ­ationen heraus, ohne Kunden und Auftrag zu gestalten; seine selbst­be­auf­tragten, crowd­ge­fundeten Bücher, die selbst­kura­tierten Projekte. Mit ihm spricht Georg-Christof Bertsch über Auto­nomie, Handeln als Designer, Co­rona als Aus­löser von Projekten – und seinen neusten Coup: „THE AGE OF DATA“.

LINKS
www.niggli.ch
www.designmadeingermany.de
www.lars-mueller-publishers.com/analog-algorithm
www.analog-algorithm.com
Link zum Projekt „THE AGE OF DATA“ auf www.kickstarter.com

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 08.03.2021

28 — Barbara Friedrich
An einem Ort leben und designen

Ursprünglich zur Fremd­sprachen­kor­respon­dentin aus­ge­bildet, hat Barbara Friedrich Kommu­nikations­wissen­schaften, Literatur und Philo­sophie studiert. Seit den frühen 80er Jahren ent­wickelte sie sich zu einer einfluss­reichen Stimme in den Themen­feldern Archi­tektur, Design und Life­style. Nach Stationen als Redak­teurin und Chef­redak­teurin der Zeit­schriften Ambiente, Elle Deco und Archi­tektur&Wohnen, über­nahm sie 1993 die Chef­redaktion von Zuhause Wohnen und 6 Jahre später jene von Archi­tek­tur&Wohnen, deren Heraus­geberin sie schließlich wurde. In dieser Rolle prägte sie die Bericht­erstat­tung über Design in Deutschland ganz maß­geb­lich. Seit 2016 ist Barbara Friedrich als Autorin, Modera­torin und Jurorin äußerst rege selbst­ständig tätig. Mit Ihr redet Georg-Christof Bertsch darüber, wie man am selben Ort leben, produzieren und Design schaffen kann; wie es um regionale Hand­werks­tradi­tionen bestellt ist und was ein italienischer holz­ver­arbeitender Familien­be­trieb aus gealterten Pfählen der Lagu­nen­­stadt Venedig fabriziert.

LINKS
Barbara Friedrich
Youtube, Videoclips über Designklassiker von Barbara Friedrich
Andreas Brandolini, www.brandolini.de
Werner Aisslinger, Berlin, Kreislaufwirtschaft, Upcycling
Stephan Burks, New York, engagiert sich seit 15 Jahren für Non-Profit-Organi­sationen, die den Aus­tausch von regionalem Hand­werk und Design fördern
Bořek Šípek, böhmisches Glas mit Design aufgewertet
Patricia Urquiola, italienische Allround-Architektin und Designerin „Culture of Purpose“
Paola Navone, italiensiche Designerin, asisatisches Handwerk und italiensiches Design
Nils Holger Moormann, Möbel­unter­nehmer, der regionale Materialien und Hand­werk mit seiner Design-Haltung fördert
Riva1920, italienisches Familien­unter­nehmen, das z. B. die Briccole (Holzpfähle) aus der Lagune von Venedig mit inter­natio­nalen Designern „upcycled“
Moroso, italienisches Familien­unter­nehmen und das Dorf­projekt im Senegal
Urbane Produktion.Ruhr, interes­santes Projekt in NRW, Zusammen­arbeit von Hand­werker­*innen, Designer­*innen und Material­produ­zent­*innen, Wert­schöpfung neu denken, nach­haltig, regional, digital

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 01.03.2021

27 — Emilie Burfeind
Material Groove

Neue Materialien und die innovative Ver­wendung traditio­neller Materi­alien gehören zu den kniffe­ligsten Heraus­forder­ungen des Produkt­designs. Emilie Burfeind ist kurz nach dem Diplom bereits mit zahl­reichen Awards prämiert. Die Material­designerin stammt aus dem IMD, dem Institut für Material­design von Prof. Dr. Holzbach. Dort wird eher mit Ferro­fluiden und keramischen Tex­tilien ge­arbeitet als mit traditio­nellen Materia­lien. Holz­bach ver­steht dieses Institut als Labor für Experi­mente; die ideale Wirkungs­stätte für eine Designerin, die Heraus­forder­ungen immer als Chance sieht, die in Möglich­keiten denkt und nicht in Be­schränkungen. Emilie Burfeind hat sich die Auf­gabe erstellt, einen Sport­schuh, der bekannt­lich besonderen Belast­ungen aus­gesetzt ist, aus einer mit Hunde­haaren her­gestellten Textile zu produ­zieren. Mit ihr spricht Georg-Christof Bertsch über Material­flüsse, die Freude am Risiko und über das selbst­be­wusste Han­deln als junge Frau in der technischen Welt der Material­for­schung.

PROJEKTVIDEO
www.vimeo.com/477622152

WEITERE INFORMATIONEN
www.emil-blau.com/projects
www.instagram.com/emilblau
www.imd-materialdesign.com
www.modusintarsia.com

LITERATUREMPFEHLUNGEN
Holzbach, Markus: Gestaltung in einer digitalen Welt – zur Designforschung und der Simultanität intuitiver und systemischer Prozesse im Materialdesign. In: Der Offenbacher Ansatz. Zur Theorie der Produktsprache. Bielefeld 2021.
Holzbach, Markus: Gestalten mit gestalteten Materialien. In: Bauwelt 20 (2015).
Franklin, Kate; Till, Caroline: Radical Matter. Rethinking materials for a sustainable future. London 2018.

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 22.02.2021

26 — Lea Schücking und Leya Bilgic
Können Fliesen ethisch sein?

Die Bau­branche ist Ressourcen­killer Nummer Eins. Über 60 % des in Deutsch­land an­fall­enden Ab­falls stammt aus Gebäude­abriss. Aber für SHARDS ist dieser Ab­fall Res­source. SHARDS sind Fliesen die zu 100% aus Bau­schutt her­ge­stellt werden. Sie zeigen das Poten­zial des zirku­lären Wirt­schaftens.

Lea Schücking und Leya Bilgic sind die Köpfe, die hinter diesem ambitio­nierten und mit hoher An­erken­nung ver­sehenen Projekt stehen. Die Designer­innen haben mit SHARDS seit 2018 bereits mehrere re­nom­mierte Preise ge­wonnen. Unter Anderem den Bundes­preis Eco­design und den Deutschen Nach­haltig­keits­preis Design in der Kategorie Zukunfts­fähige Vision. Ge­würdigt wurde die hohe Inno­vations­kraft dieser konse­quent nach­haltigen Produkt­entwicklung.

Georg Christof Bertsch spricht mit Ihnen über die Idee, die komplexe Material­forschung, über ihre ethischen Maß­stäbe und ihr Ziel die erste voll­kommen klima­neutrale Fliese in Serie zu produzieren.

LINKS
mail@shardstiles.com
www.shardstiles.com
www.instagram.com/shardstiles
www.linkedin.com/company/shards
www.urgewald.org

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 15.02.2021

25 — Olaf Barski
Medical Design kann Leben retten

Olaf Barski darf man getrost als einen der Granden des Industrial­de­sign be­zeich­nen, nach über 70 Design­preisen und 25 Jahren an der Spitze seines re­nom­mierten Studios. Barski ist immer neu­gierig. Er kann mit Be­geister­ung die ge­lungene Kabel­auf­wick­lung eines Küchen­mixers be­wun­dern. Und er spricht gerne mit Chirur­gen, die Hirn­opera­tionen bei Kindern durch­führen. Über die Ergo­nomie einer OP-Leuchte, über Rücken­be­schwerden bei er Arbeit, über die per­fekte Ablage für Operationsbesteck.

Kurzum: Er will genau wissen, wie die Menschen mit den Produkten um­gehen und was die Produkte mit den Menschen machen. Zu seinen Tätig­keits­feldern zählen, neben Medizin- und Sanitär­technik, Konsum- und Investitions­güter, Consumer Electronics, Personal Care, Mobilität, Sport & Trans­portation. Mit ihm reden wir darüber, wie gutes Medical Design Leben retten kann; wieso er gerne zu­schaut, wenn jemand kleine Glüh­birnchen aus­tauscht; und was eigent­­lich die Ver­ant­wortung von High­tech Designer*innen ist.

WEITERE INFORMATIONEN ZUR PERSON
Barski Design
LinkedIn
Design Talks 2020 - Medical Design
DDC
aed
iF WORLD DESIGN GUIDE

WEBSITE EMPFEHLUNGEN
Naoto Fukasawa Design
fuseproject
Jasper Morrison
Ronan & Erwan Bouroullec Design
Pentagram
MIT – Massachusetts Institute of Technology

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 08.02.2021

24 — Nina Sieverding und Anton Rahlwes
Es geht nicht um die ideale Form

form – UNAB­HÄNGIGES DESIGN­MAGAZIN ist eine wichtige Stimme, ja eine regel­rechte Insti­tu­tion im Design. Seit 1957 berichtet form als Print­magazin und später mit Buch­reihen und digitalen Medien­formaten über Produkt-, Industrie-, Kommu­ni­kations-, Mode­design, Designtheorie.

In schrillem Kontrast zum ehrwürdigen Alter des Mediums stehen seit 2020 die jungen Chef­redakteur­*innen Nina Siever­ding und Anton Rahlwes. Beide sind studierte, mit Awards prämierte Designer­*innen. Bereits vor dem Antritt als form-Chef­redaktion hatten sie eigene Design­projekte durchgeführt.

Sie sagen: „Nur im Team legen wir die Begrenzt­heit des Indi­vidu­ums ab und kommen vom Ich zum Wir.“ Mit ihnen sprechen wir über Team­arbeit, die Deutungs­hoheit ihres Mediums, über direkte Inter­aktion mit Leser­*innen und gender politics. Wie kann ein Design­magazin inhalt­lich möglichst un­ab­hängig bleiben? Letztlich geht es darum, wie man das Erbe dieser führenden Design­zeit­schrift für die Zukunft noch produktiver machen kann.

LINKS
form.de
form auf Instagram
Wilhelm-Wagenfeld-Stiftung, Bremen
Hermann August Weizenegger: Ausstellung Atmoism
Münster School of Design

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 01.02.2021

23 — Dr. Keneilwe Munyai
From Design ‚for‘ to Design ‚with‘

Dr. Keneilwe Munyai ist – das kann man sagen – ein Phänomen. Als Beraterin für human centered design ist sie auf dem gesamten, riesigen afri­kanischen Kontinent tätig. Sie berät Insti­tuti­onen und NGOs in Algerien, Malawi, Marokko, Kenia, Nigeria, Süd­afrika, Tansa­nia und Sambia. Mit Hilfe von Multi-Stake­holder-Prozes­sen und Design-Thinking-Metho­den begeistert sie Menschen und Orga­ni­sa­ti­onen dafür, wirklich parti­zi­pativ zu arbeiten.

Ihr geht es darum zu ver­mit­teln, wie man Strate­gien, Dienst­leis­tungen und Pro­dukte nach­haltiger machen kann. Und sie hilft beim Ver­ständnis von Ver­fahren und Me­thoden, um lokale Lösungen aktiv selbst zu gestalten. So fördert sie orts­spezi­fische und kontext­ab­hängige Inno­vations­kulturen.

Von ihr lernen wir in diesem DDCAST, was nach­haltige Projekt­ent­wicklung im süd­­afri­ka­ni­schen Hinter­land bedeutet und wir diskutieren darüber, ob man – lokal an­gepasst – hoch­wertiges Produkte bei Wasser­knapp­heit produzieren kann. Schließ­lich verrät sie uns, wie es ihr gelungen ist, das Vertrauen der traditionellen Edel-Hand­werker in nord­italienischen Leder­manu­fakturen zu gewinnen.

EMAIL
Keneilwe Munyai
keneilwe_m@icloud.com

LINKS
Various articles related to my previous work designing with those impacted by the problem:
How learning empathy can help build better community projects in Africa
Design thinking can make kids see science and themselves differently

Articles on the value of local knowledge:
Traditional toy design – A South-African perspective

An exploration of small-scale vegetable tanning in South Africa

More on ubuntu:
I am because we are – African philosophy Ubuntu
Ubuntu – The philosophy we need to all follow right now

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 25.01.2021

22 — Uwe Melichar
Das Wort ‚Müll‘ muss weg

Er ist Präsident der European Brand & Packaging Design Association und lang­jähriges Mitglied der Red Dot-Jury. Bevor er in 2020 MELICHAR Bros. gründete, arbeitete er über 25 Jahre bei der Marken­agentur FACTOR. Mit seiner in Hamburg gegründeten Firma folgt er nun dem Motto „increase value, decrease waste“ oder: Wert hoch-Abfall runter. Dabei geht es dem Hanse­aten um nach­haltige Ver­packungs­lösungen für inter­natio­nale Kunden. Mit Uwe Melichar sprechen wir darüber, was ver­packt werden muss und was nicht. Wir besprechen, was über­haupt eine „nach­haltige Verpackung“ sein kann und wo man in Europa nach­haltiges Pack­aging er­lernen kann. Schließ­lich verstehen wir, wieso das Wort ‚Müll‘ schleunigst aus unserem Wort­schatz ver­schwinden muss.

LINKS
LINKEDIN
Brundtland-Report ‚Our common future‘
Ellen MacArthur Foundation
Konkret Packaging
Healthy Printing Initiative
epda
Frosch – Werner & Mertz
RePack

BUCHEMPFEHLUNG
The Future of Packaging – From Linear to Circular
Tom Szaky (Founder of Terracycle)
+ 15 Industry Leaders in Innovation and Sustainability
ISBN-10 : 1523095504

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 18.01.2021

21 — Fabian Winopal und Tim Fleischer
Tatort Tatcraft

Fabian Winopal und Tim Fleischer haben das Unternehmen ‚Tatcraft New Hardware Studios‘ 2017 in Frankfurt aus eigenen Mitteln gegründet. Zuerst ging es Ihnen um den Aufbau eines Makerspace, der maschinelle Infrastruktur und Raum zur Verfügung stellt und Enthusiasten, Produktentwicklern, Designern, Startups, etablierten Unternehmen und vielen anderen hilft, eigenständig zu produzieren. Von Prototypen bis zu Kleinserien. Inzwischen bieten sie mit ihrer Agentur ‚TAT_‘ auch Beratungs- und Designleistungen an. So tragen sie nicht nur zu einer sich agil entwickelnden Startup-Szene bei, sondern setzen weltverbessernde Projekte in die Tat um.

LINKS
WASISTGUT.DDC.DE
www.tatcraft.com
@tatcraft
@tat__agency
@turbospezial
@klapster_dieklapptreppe

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 21.12.2020

20 — Frauke Burgdorff
Städtische Baupolitik und Gemeinwohl

Frauke Burgdorff ist seit 2019 als Stadt­baurätin für Planung, Bau und Mobilität in der Stadt Aachen tätig. Sie engagiert sich darüber hinaus u.a. in der Deutschen Akademie für Städte­bau und Landes­planung, im Kuratorium des vhw - Bundes­verband für Wohnen und Stadt­entwicklung e.V., im Netzwerk Immovielien e.V., beim Bund Deutscher Architekten und im Kuratorium Nationale Stadt­entwicklungs­politik.

Wir sprechen mit ihr über die Chancen der Leipzig Charta, über ein Park­haus das zu einem gesell­schaft­lichen Projekt wurde, über die Heraus­forderungen menschen- und klima­gerechter Stad­tentwicklung und über die Frage wie sich Frauen in der oft männer­dominierten Beton­welt durch­setzen können.

LINKS
Stadt machen am Altstadtquartier Büchel
Citymanagement Aachen (hier insb. das Reallabor Theaterplatz)
Diverse Stadtentwicklungsprozesse in der Innenstadt Aachens

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 14.12.2020

19 — TALK
Wettbewerb für weltverbesserndes Design

Warum macht man Design? Zum Geldverdienen natürlich. Um etwas „funktionaler“, „schöner“, „kostengünstiger“, „nachhaltiger“ zu gestalten. Eigentlich will man damit die Welt jedes Mal auch ein wenig besser machen. Aber im Job stoßen wir da oft an Grenzen. Deshalb hat der DDC den ‚Wettbewerb für weltverbesserndes Design' ins Leben gerufen: für Projekte und Ideen in freier Form, mit oder ohne Auftrag.

Der Designtheoretiker und Architekt Friedrich von Borries, Patrick Märki, Management Partner bei KMS Team und Nicolas Markwald, GF der Agentur Markwald Neusitzer Identity und Vorstand des DDC diskutieren mit Georg Christoph Bertsch über die Design Wettbewerbsszene und die Idee von ‚WAS IST GUT‘.

LINK
WASISTGUT.DDC.DE

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 07.12.2020

18 — Alexander Wagner
Geschichten in den städtischen Raum tragen

Der Münchner Theater­wissen­schaftler, Schauspieler, Regisseur und Dramaturg Alexander Wagner überschreitet gerne Grenzen; Grenzen von Gestaltungs­disziplinen, Räumen und Medien. Er war Heraus­geber einer führenden Kunst­zeitschrift, trat an deutschen Theatern auf. Er war als Bühnen­autor sowie als Sprecher beim Rundfunk und in zahlreichen Film- und Fernseh­produktionen medial aktiv. Im Lockdown ging er nun auf junge, Schauspieler*innen ohne Engagement zu, und bespielte mit ihnen Münchner Plätze und Parks. Wir sprechen mit ihm über das Aktivieren von kreativen Potentialen, über direkte Publikums­reaktionen auf der Straße, „Heldenreise“ und das Entwickeln wirk­mächtiger Metaphern.

LINKS
geliusundwagner.de
zirkel-fuer-kulturelle-bildung.de
youthforfuture.de/projekte/jugendtheater

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 30.11.2020

17 — Katja Lis
Schöne neue Arbeitswelt?

Die Kommunikationsdesignerin Katja Lis kommentiert in dieser Folge die Highlights der von ihr moderierten Podiumsdiskussion „Remote Working 2030 – Schöne neue Arbeitswelt?“, ein Hybrid-Event der vom Deutschen Designer Club in Zusammenarbeit mit dem CLUK (Cluster der Kreativwirtschaft, aktuelle Veranstaltungsreihe CREATORS FOR FUTURE) am 29. Oktober im VITRA Workspace in Frankfurt veranstaltet wurde.

Wie wird sich unsere Arbeitswelt verändern?
Und wie können wir positive Zukunftsbilder für die Arbeit von morgen entwickeln?

Katja präsentiert Ausschnitte aus Beiträgen dieser vier starken Stimmen:

Pirjo Kiefer, Head of Interior Design, vitra,
Matylda Krzykowski, Designerin & Kuratorin,
Uli Mayer-Johanssen, Markenexpertin und DDC-Mitglied,
Peter Post, Designer, Geschäftsführer Scholz & Volkmer.

Katja Lis ist Geschäftsführerin ihrer Agentur DBF Designbüro Frankfurt. Mit ihrer Arbeit setzt sie bewusst auf die Bildung von Netzwerken in der Kreativwirtschaft. Als DDC-Mitglied ist sie Mitgründerin der Plattform „Women of DDC“, welche die Sichtbarkeit, die Vernetzung und das Unternehmertum von Gestalterinnen stärkt.

LINKS
Designbuero-Frankfurt.de
cluk.de
facebook.com/CLUK.Hessen
Anmeldung zu weiteren Veranstaltungen der Reihe Creators-for-future unter:
cluk.de/creators-for-future

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 23.11.2020

16 — Simone Leitenberger
Design bewegt Menschen, verantwortlich zu handeln

Simone Leitenberger hat sich, nach einer erfolg­reichen Karriere in Werbe- und Design­agenturen, im Jahr 2000 mit ihrem Studio „simone leitenberger konzept und gestaltung“ selbständig gemacht. Sie beschäftigt sich mit inter­disziplinärem Design, mit der Didaktik der Design­vermittlung und lehrt an der Hochschule Reutlingen. Sie spricht über die Zusammen­arbeit von Designer*innen und Wissen­schaftler*innen sowie über die Frage, wie mit Methoden des Design hoch­komplexe Sach­verhalte vermittelt werden können.

LINK
simoneleitenberger.de

DDCAST ABONNIEREN
iTunes  |  Spotify  |  Deezer  |  RSS-Feed
Veröffentlichung: 16.11.2020

15 — Prof. Dr. Dr. Volker Mosbrugger
Der Weg vom Wissen zum Handeln ist unendlich weit

Prof. Dr. Dr. Mosbrugger zählt zu den renommiertesten Natur­wissen­schaftlern Deutschlands. Er leitet eines der größten Naturkunde-Museen in Europa und eine global aktive Forschungs­gesell­schaft. Sein Wort wiegt schwer, wenn es um die Erhaltung unserer bedrohten Lebens­grundlagen geht. Er spricht über Zeit­horizonte von drei, dreihundert, drei Millionen und 3 Milliarden Jahre. Er fordert, dass Natur­kapital zu einer Berechnungs­grundlage für jede einzelne wirtschaft­liche Aktivität werden muss –