Umsetzung

Uns leitet die Überzeugung, dass Kunst weder auf Produktwert noch auf Kapital reduzierbar ist. Künstler:innen arbeiten heute in einem Spannungsfeld von menschlicher Vorstellungskraft und algorithmischer Struktur; sie erfassen und formulieren Entwicklungen, Risiken und Möglichkeitsräume mit besonderer Sensibilität. Im Mittelpunkt steht die Stimme dieser künstlerischen Praxis, unabhängig von Bekanntheit, Herkunft oder Reichweite. The AI Art Magazine versteht sich als Resonanzraum für authentische Positionen und gegenwärtige Erfahrungen. Gestaltung und Kuration folgen keiner institutionellen Logik, sondern dem Wunsch, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und den Zustand einer technologisch geprägten Gegenwart einzufangen.

Das Magazin folgt einem offenen, organischen Systemprinzip: Die Inhalte und Strukturen sind kollektiv und dezentral prozessiert, nach dem Maßstab „people care“ und unserem Prinzip „artist-led“. Jede Stimme, jeder Beitrag wird als Teil eines größeren Netzwerks verstanden. Unser Anliegen ist, künstlerische Prozesse, Vielfalt und Diskurs zu dokumentieren und für eine globale Leserschaft zugänglich zu halten; nicht als abgeschlossene Einheit, sondern als Einladung, sich dem offenen Prozess des Begreifens und Deutens zu beteiligen.

Einreicher
polardots.studio

Website
www.art-magazine.ai

Designer*innen
Christoph Grünberger, Franziska Meier, Jan Wölfel, Jason Scuderi, Katrin Lange, Jens Uwe Meyer, Simone Brauner

Herausgeber*innnen
Simone + Mike Brauner, Wolf Ingomar Faecks

Manifest, Number 1
Territory Studio

Manifest, Number 2
Studio u2p050

Partnership
Dijital Sanat Festivali Istanbul, Telekom Art Collection

Kategorie
Editorial / Text

DDC AWARD
Auszeichnung