Umsetzung

Kugel, Ring und Kegel basieren auf elementaren Grundformen, die sofort verständlich sind und dem Prinzip „form follows function“ folgen. Die Kugel ermöglicht viele Griffübungen aus der Therapie und bezieht erstmals den Daumen mit ins Training ein. Der Ring aktiviert gezielt die Streckmuskeln und hilft so, Steifheit nach Verletzungen oder neurologischen Erkrankungen vorzubeugen. Im Inneren des Kegels befindet sich ein Silikoneinsatz, der wie ein Handwärmer funktioniert. Morgens dient er zum Auf-trainieren der Hände bei Arthrosepatientinnen, abends zum Entspannen. Die Lattice-Struktur gibt Wärme oder Kälte gleichmäßig nach außen ab, fördert den Blutfluss und passt den Widerstand stufenlos an. Je stärker der Druck, desto größer der Widerstand.

Das Projekt verfolgt einen klar nutzerzentrierten und nachhaltigen Ansatz. Die 3D-Druckstruktur reduziert den Materialeinsatz auf das Nötigste und vermeidet Abfälle. Grabbit soll nicht nur Schmerzen lindern und präventiv wirken, sondern auch zeigen, wie neue Technologien im Alltag erfahrbar werden und dadurch Akzeptanz für Innovation entsteht. Ergänzt wird dies durch Esche als regionalen  und recycelbaren Rohstoff, der kurze Wege ermöglicht und die lokale Wirtschaft stärkt. Der  Aufbau mit Bajonettverschlüssen verlängert die Lebensdauer durch einfache Reparierbarkeit. Grabbit verbindet Ressourcenschonung mit sozialem Nutzen und macht sichtbar, wie Gestaltung zu nachhaltiger Entwicklung und gesellschaftlicher Transformation beitragen kann.

Einreicher
Timon Süßmilch

Video
youtu.be

Hochschule
Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd

Dozent
Leif Huff

3D-Druck Hersteller
Additive Innovation

Kategorie
Produkt Talents

DDC AWARD
Auszeichnung

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