AUSZEICHNUNG
IRIS
Papierkram neu gedacht
Von Nele Schaal, Bruno Gross, Eric Hochstatter
Aufgabe
IRIS ist ein Konzept aus physischen und digitalen Komponenten, das künstliche Intelligenz dorthin bringt, wo sie bisher fehlt - in der Nutzung und Verwaltung von digitalen und physischen Dokumenten. Dabei entsteht im Rahmen eines Semesterprojektes, welches aktuelle Technologien und deren gesellschaftliche Relevanz untersucht ein Idee davon, wie wir als Gesellschaft zukünftig mit Informationen umgehen und in Kontext anwenden werden, frei von Papierkram.
Umsetzung
IRIS ist ein Ansatz mit genug Disruptionskraft und Skalierbarkeit, um Menschen in jedem Kontext zu unterstützen, veraltete und mühsame Prozesse rund um analoge und digitale Informationen in Bewegung zu bringen. Es hilft ihnen, ihre Daten besser zu verstehen und gezielt zu ihrem Vorteil zu nutzen. Die Gestaltung von IRIS holt Verwaltung aus dem Aktenschrank in die Mitte des Lebens – mit einer Hommage an den Freischwinger, der in den 1920er-Jahren als Symbol für technologischen Aufbruch galt. Zusammen mit einem stabilen lokalen Agentensystem und einem iterativ entwickelten UI entsteht ein System, das man heute schon auf dem Schreibtisch haben möchte.
IRIS überträgt Prinzipien regenerativer Gestaltung in den Alltag. Es baut Brücken zwischen analogen und digitalen Räumen und schafft einen neuen, bewussten Umgang mit Information. Durch den Verzicht auf überholte Formate wie PDFs entstehen schlanke, ressourcenschonende Prozesse. IRIS hilft Menschen, Daten sinnvoll zu verknüpfen, reduziert kognitiven Aufwand und stärkt ihre Handlungskompetenz. So entsteht ein System, das Vielfalt, Lernen und kreative Anpassung in einer sich wandelnden, KI-geprägten Welt fördert.
Einreicher
Nele Schaal, Bruno Gross, Eric Hochstatter
Hochschule
Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd
Dozent
Prof. Michael Schuster
Kategorie
Service Design Talents
DDC AWARD
Auszeichnung