Umsetzung

IRIS ist ein Ansatz mit genug Disruptionskraft und Skalierbarkeit, um Menschen in jedem Kontext zu unterstützen, veraltete und mühsame Prozesse rund um analoge und digitale Informationen in Bewegung zu bringen. Es hilft ihnen, ihre Daten besser zu verstehen und gezielt zu ihrem Vorteil zu nutzen. Die Gestaltung von IRIS holt Verwaltung aus dem Aktenschrank in die Mitte des Lebens – mit einer Hommage an den Freischwinger, der in den 1920er-Jahren als Symbol für technologischen Aufbruch galt. Zusammen mit einem stabilen lokalen Agentensystem und einem iterativ entwickelten UI entsteht ein System, das man heute schon auf dem Schreibtisch haben möchte.

IRIS überträgt Prinzipien regenerativer Gestaltung in den Alltag. Es baut Brücken zwischen analogen und digitalen Räumen und schafft einen neuen, bewussten Umgang mit Information. Durch den Verzicht auf überholte Formate wie PDFs entstehen schlanke, ressourcenschonende Prozesse. IRIS hilft Menschen, Daten sinnvoll zu verknüpfen, reduziert kognitiven Aufwand und stärkt ihre Handlungskompetenz. So entsteht ein System, das Vielfalt, Lernen und kreative Anpassung in einer sich wandelnden, KI-geprägten Welt fördert.

Einreicher
Nele Schaal, Bruno Gross, Eric Hochstatter

Hochschule
Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd

Dozent
Prof. Michael Schuster

Kategorie
Service Design Talents

DDC AWARD
Auszeichnung